Grundfuttersituation: Wie reagieren?

Gerade 2013 ist es wichtig zu wissen, was im Grundfutter enthalten ist, um die Kraftfutterergänzung entsprechend anpassen zu können.

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© Agrarfoto
Im Futtermittellabor Rosenau haben schon viele Landwirte ihre heurigen Grassilagen untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind oft schlimmer als befürchtet: Erfolgte der erste Schnitt zum „idealen“ Zeitpunkt, war das Futter oft nicht genügend angewelkt und sehr stark verschmutzt. Die Folgen sind ein schlechter Gärverlauf und Verdauungsprobleme. Viele Landwirte klagen schon über mangelnde Futterakzeptanz. Wer beim ersten Schnitt lieber seine Flächen schonte und verspätet erntete, muss den Tieren stark verholztes Futter mit verringerten Nähr- und Mineralstoffgehalten vorlegen.

Heuer niedrige Nährstoffgehalte

Die Rohfasergehalte liegen heuer im Durchschnitt bei 274 g/kg TM. Es gibt aber viele Silagen, die weit über 300 g Rohfaser liegen. Der durchschnittliche Rohaschegehalt liegt bei 112 g/kg TM, Proben über 150 g sind heuer keine Ausnahmefälle. Daher ist der Energiegehalt mit 5,81 MJ NEL im ersten Aufwuchs sehr niedrig. Folgeaufwüchse zeigen aufgrund der Trockenheit und extrem hohen Temperaturen starke Verholzung. Die Pflanzen konnten nicht wachsen und wurden notreif. Auch hier sind wieder verringerte Verdaulichkeit und niedrigere Nährstoff- und Mineralstoffgehalte die Folge.

Vorbeugend reagieren und so Zeit und Geld sparen

Die geringen Nährstoffgehalte im Grundfutter erfordern eine angepasste Fütterungsstrategie. Wer erst reagiert, wenn die ersten Probleme auftreten, wie z.B. Fruchtbarkeitsstörungen oder Leistungseinbruch, verliert viel Zeit und Geld.
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Autor:
DI Gerald Stögmüller, Fütterungsreferent für Milchvieh Futtermittellabor Rosenau