8. Verhandlungsrunde zu TTIP gestartet

Gespräche sollen konkreter werden.

Brüssel, 2. Februar 2015 (aiz.info). - Zum achten Mal treffen sich die EU-Kommission und die Vertreter der USA zu Gesprächen über das geplante Freihandelsabkommen TTIP. Vom 2. bis 6. Februar 2015 werden die Verantwortlichen über zahlreiche Themen in Brüssel beraten. Dazu gehören der Schutz von geografischen Angaben (g.g.A.) und Ursprungsbezeichnungen (g.U.) sowie die Herkunftskennzeichnung von Fleisch. Die EU möchte Begriffe wie etwa "Feta" oder "Wachauer Marille" den Herstellern in der Region überlassen. Sollten auch US-amerikanische Anbieter heute schon diese Bezeichnungen benutzen, muss nach Wunsch der EU eine Übergangsregel gefunden werden. Weitere Punkte auf der Tagesordnung sind Regulierungen in Sachen Pflanzenschutz, Energie und Rohstoffen sowie bei Dienstleistungen, Investitionen und dem öffentlichen Beschaffungswesen. Zudem geht es unter anderem um Regeln zur Nachhaltigkeit, zum Abbau von Zöllen, Wettbewerb und kleinere wie auch mittlere Unternehmen.

Ergebnisse sind in dieser Woche noch nicht zu erwarten. Aber bis zum Jahresende soll das TTIP-Abkommen in groben Zügen stehen, weshalb die Verhandlungen deutlich an Fahrt aufnehmen müssen. Die USA reisen in dieser Woche deshalb schon mal mit einer deutlich größeren Delegation an, um die zahlreichen Themen auch bearbeiten zu können.