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Futtergetreide: Niedrige Preise

Juli 2014: Die Gerstenernte ist größtenteils abgeschlossen. Die Erträge bei Futterweizen schwanken je nach Gebiet.

Die Gerstenernte ist bis auf die Spätdruschgebiete praktisch abgeschlossen und brachte bei der Wintergerste durchwegs gute bis sehr gute Erträge. Die Erträge der Sommergerste waren am Ende besser als ursprünglich befürchtet. Die Verbraucher haben sich im sinkenden Markt für die nächste Zeit eingedeckt und weitgehend zurückgezogen. Ein weiterer Grund für die schwache Nachfrage – auch auf niedrigem Preisniveau - ist, dass in den traditionellen Zuschussgebieten heuer genügend Ware aus eigener Produktion verfügbar ist.

Die Weizenernte hat in den letzten Tagen (Stand 24. Juli) große Fortschritte gemacht und ist von durchschnittlichen Erträgen im Trockengebiet (Weinviertel etwas schlechter, Wiener Becken besser) und fast rekordverdächtigen Erträgen im Feuchtgebiet gekennzeichnet. Der daraus resultierende große Anteil an Ware mit schwachem Proteingehalt hat zu einem relativ großen Preisabstand zwischen den höheren Qualitätsstufen und dem Futterweizen geführt. Die Aussicht auf eine gute Maisernte in ganz Europa drückt den Futterweizen weiter.
Dieser Marktbericht dient lediglich der unentgeltlichen und unverbindlichen Information, er stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung der erwähnten Produkte dar und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Erstellungszeitpunkt. Obwohl wir die von uns beanspruchten Quellen als verlässlich einschätzen, übernehmen wir für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der hier wiedergegebenen Informationen keine Haftung. Insbesondere behalten wir uns einen Irrtum in Bezug auf Kurse und andere Zahlenangaben ausdrücklich vor.
Autor:
DI Stefan Binder, RWA
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