Niedrige Bodentemperatur verursacht Schwefelunterversorgung


Heiße Spur nach Nährstoffen im Frühjahr 2010
weizenspritzung © ArchivGrößer Durch die niedrige Bodentemperatur ist heuer mit Schwefelunterversorgung zu rechnen. Geschwächte Raps- und Getreidebestände werden stärker mit Stickstoff angedüngt. Dieser Stickstoff (N) kann nur wirken, wenn auch Schwefel (S) vorhanden ist. Für sieben Kilogramm N sind ein Kilogramm S auszubringen. Neben Schwefel ist auch auf die Versorgung mit Mangan, Bor und Magnesium zu achten. Die Niederschläge in den letzten Tagen haben die Verfügbarkeit von Spurennährstoffen etwas verbessert. Eine Blattdüngung im Frühjahr mit Magnesium, Schwefel und Bor ist bei Raps mittlerweile Standard.

Bei Mosaik-Virus Mangandüngung gering halten

raps_kaeferspritzung © ArchivGrößer An Standorten, anwelchen im letzten Jahr Manganmangel festgestellt wurde (helle Bestände, entlang der Fahrgasse sind sie dunkler) und heuer Getreide steht, soll Mangan bis zur Ende der Bestockung ausgebracht werden. Mangan fördert die Bestockung und wird im frühen Stadium benötigt, obwohl sich ein Mangel oft erst spät zeigt. Ist der Mosaik-Virus im Bestand zu finden, ist die Mangandüngung eher gering zu halten. Cu, Zn und Bor sollen dafür stärker gedüngt werden. Bei der Nährstoffmenge gilt es die Ergebnisse der Bodenuntersuchung und die momentane Situation zu berücksichtigen. Nur so kann das Nährstoffgleichgewicht hergestellt werden.

Die Produkte im Überblick

gerste_bittersalz © ArchivGrößer
  • Schwefel: Sulfomax, Wuxal Schwefel, Epso Top
  • Magnesium: Epso Top, Epso Microtop, Wuxal Magnesium
  • Mangan: Mn-Chelat, Mn-Chelat flüssig, Mangansulfat
  • Bor: Bormax, Mycrobor, Solubor, Wuxal Boron, Epso Microtop, Nutribor
  • Phosphor zur Blattdüngung: Powerphos, Basfoliar aktiv, PK-Fit
08.04.2010


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