Wien, 24. Mai 2013 (aiz.info). - Auf dem österreichischen Eiermarkt ist im Biobereich auf Handelsebene die Situation weiterhin ausgeglichen, während bei Boden- und Freilandhaltung das Angebot mittlerweile die Nachfrage übersteigt. Bei Industrieware verursachen Zuflüsse aus dem Ausland Druck auf die Preise. Für XL-Ware aus Bodenhaltung wurde in den letzten Wochen die Notierung gesenkt, ansonsten bleibt die Tendenz stabil.
Im Bodenhaltungssektor werden in den Gewichtsklassen XL und M die Packstellenabgabepreise gesenkt, für L-Ware werden sie erhöht und in der Klasse S bleiben sie konstant. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es aber in allen Gewichtsklassen einen Preisanstieg, meldet die AMA. Im Freilandhaltungssektor erzielen die Packstellen in der Berichtswoche in allen Gewichtsklassen einen niedrigeren Preis. In dieser Warengruppe liegt der Durchschnittspreis in jeder Gewichtsklasse außer L über Vorjahresniveau. Bei Bioeiern sinken die Preise in den Gewichtsklassen XL, L und S, für M-Ware werden sie erhöht. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Preisanstieg für XL-, L- und M-Eier. Der Durchschnittspreis in der Klasse S liegt dagegen unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Auf dem deutschen Eiermarkt ist kurz nach dem Pfingstfest noch nicht abschätzbar, wie stark der Nachholbedarf des Lebensmitteleinzelhandels ausfällt. Es dominieren ausgeglichene Markteinschätzungen. Die Packstellenabgabepreise tendieren meist stabil.
|
-
ÖPUL: AMA informiert über Vorgangsweise bei Hagelschäden
Meldepflichten und Handlungsbedarf richten sich nach jeweiliger Kultur.
-
Schweinemarkt: Preise setzen EU-weit ihren Abwärtstrend fort
Notierung sinkt in Österreich und Deutschland um 4 Cent.
-
Erste schwere Hagelunwetter mit Schäden in der Landwirtschaft
Österreichische Hagelversicherung sichert rasche Erhebung und Abwicklung zu.
-
Trockenheit und Wintereinbrüche halten Wettermärkte am Köcheln
Nur EU blickt optimistisch auf neue Ernte - Alte Ernte mit stärkerem Preispotenzial.
-
Russland: Zuwächse in der Fleischproduktion setzten sich 2013 fort
Im ersten Quartal 5,9% mehr Fleisch produziert - Rückgänge bei Milch.
|