Aloe Vera: Die richtige Pflege

Die Aloe Vera ist eine beliebte Heilpflanze und Zierpflanze. Sie gedeiht hervorragend sowohl im Haus als auch im Freien und benötigt viel Sonne und wenig Wasser.

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© RWA
Aloe Vera gehört zur Familie der Liliengewächse und zählt einige 100 Arten. Sie kommt in der Natur überall dort vor, wo es heiß und trocken ist (Afrika, Vorderasien und Südamerika). Die Pflanze ist relativ anspruchslos in ihrer Pflege und deshalb auch als Zierpflanze auf der Terrasse oder im Haus sehr beliebt.

Das stachelige Gewächs ähnelt einer Algave. Die Blätter werden bis zu 50 cm lang, sind dick und fleischig und haben am Rand dornige Auswüchse. Sie können sehr viel Wasser speichern. Die Pflanze kann bis zu 1 m hoch und bis zu 10 Jahre alt werden. Nach 3 - 4 Jahren kann sich eine Blüte bilden.

Der richtige Standort

Die Aloe Vera gedeiht im Sommer im Topf an einem vollsonnigen Ort im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Auch als Zimmerpflanze wächst sie an einem hellen Standort prächtig. Achten Sie darauf, dass der Topf nicht zu klein ist, damit die Pflanze ihre Wurzeln entfalten kann und nicht umfällt.

Die passende Erde

Eine trockene, sandige und kalkhaltige Erde ist besonders günstig für die Aloe Vera-Pflanze. Erkundigen Sie sich am besten bei einem Fachberater im Lagerhaus nach der idealen Erde. Fragen Sie auch nach einem Topf für die Pflanze.

Sparsam Gießen und Düngen

Gießen Sie nicht die Pflanze, sondern nur den Boden rund um das Gewächs. Die Aloe Vera-Pflanze sollte nicht zu stark gegossen werden, da ansonsten ihre Wurzeln faulen könnten. Für die Steppenpflanze ist es kein Problem, wenn sie einmal längere Zeit nicht gegossen wird. Lieber zu wenig als zu viel. Gegossen werden sollte die Pflanze nur dann, wenn die Erde im Topf trocken ist. Aloe Vera sollte man im Haus überwintern, da sie sehr frostempfindlich ist. Normale Zimmertemperaturen stellen dabei kein Problem dar. Kühlere Temperaturen bei der Überwinterung (10-15°) fördern die Blütenbildung. Düngen Sie im Sommer alle 2 Wochen mit Spezialdünger für Sukkulenten oder mit Universaldünger. Im Winter ist keine Düngung erforderlich.

Die Pflanze vermehren

Bei optimaler Pflege vermehrt sich die Pflanze relativ einfach und zuverlässig über Tochterpflanzen. Sind diese groß genug, können sie von der Mutterpflanze getrennt und separat eingepflanzt werden.

Pflanze mit heilenden Eigenschaften

Aloe Vera ist eine Heilpflanze, deren Gesamtwirkstoffgehalt sich erst nach dem 3-5 Lebensjahr entwickelt. Rund 160 Wirkstoffe befinden sich in der Pflanze (z.B. Vitamin A, C, E, B, Mineralstoffe, Enzyme, Spurenelemente, Proteine und Lipide). Mittlerweile gibt es zahlreiche Kosmetika und Arzneimittel mit Aloe Vera.

Schneidet man die Blätter der Aloe Vera auf, tritt eine gelartige Substanz aus. Das Gel wird innerlich oder äußerlich angewendet. Bei strapazierter Haut oder bei einem Sonnenbrand schneidet man ein Blatt ab und streicht das Gel auf die Hautoberfläche. Das wirkt schmerzstillend und antibakteriell. Durch ihre beruhigende Wirkung ist die Aloe Vera auch für die Gesichtspflege und bei Akne hervorragend geeignet. Verwenden Sie zum Schneiden der Blätter immer ein scharfes und sauberes Messer oder eine Gartenschere (nahe an der Anwachsstelle abschneiden).

Bei der Einnahme von Aloe Vera-Saft (soll bei Blähungen, Verstopfung und Magenschmerzen helfen und dient zur Darmsanierung) sollte man Vorsicht walten lassen: Der Saft ist leicht giftig und kann in hohen Konzentrationen Vergiftungssymptome hervorrufen. Auch Katzen und Vögel sollten von Aloe Vera fern gehalten werden.

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