Bio-Verträge für Amaranth und Quinoa

Hohe Inlandsnachfrage nach Amaranth und Quinoa: Für den Anbau 2016 bietet die RWA Raiffeisen Ware Austria AG in Zusammenarbeit mit den Lagerhäusern Bio-Kontrakte für diese beiden Kulturen an.

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Amaranthfeld © Leo Posch - Lebens Pflanzen Innovation
Amaranth und Quinoa wurden von den Inkas und Azteken bereits vor 5.000 Jahren als Kulturpflanzen angebaut. Seit einiger Zeit erleben diese Kulturarten, die in unserem Klimaraum exzellent gedeihen, einen neuen Boom. Um die Nachfrage zu bedienen, werden enorme Mengen aus dem Ausland importiert. Die Steirersaat möchte gemeinsam mit innovativen Landwirten dagegensteuern, um nicht weiter von den Importen abhängig zu sein.
Amaranth und Quinoa erreichen Durchschnittserträge von 2.000 kg/ha. Im Hinblick auf Düngung ist Amaranth wenig anspruchsvoll und kommt auch mit kargen Böden gut zurecht. Quinoa hat einen etwas höheren Stickstoffbedarf.

Amaranth eignet sich besonders zum Anbau in Trockengebieten, wogegen Quinoa etwas feuchtere Standorte bevorzugt. Die größte Herausforderung bei beiden Kulturen besteht in einem effizienten Unkrautmanagement.

Der Erntezeitpunkt liegt zwischen Anfang September bis Mitte Oktober. Das Erntegut ist unmittelbar nach dem Drusch einer schonenden Trocknung mit max. 36° C zuzuführen.

Informationen

  • Infos zur Preisgestaltung sind im Anbauvertrag ersichtlich.
  • Saatgutbezug und Übernahme der Ernte erfolgen nach Absprache im Lagerhaus.
  • Details und eine Anbauanleitung sowie Abnahmeverträge finden Sie auf:
    www.steirersaat.at oder unter der Telefonnummer 0664 855 09 05 bei Ing. Michael Papadi.