Andüngung Winterweizen

Ab einer konstanten Bodentemperatur von 5° C ist eine Andüngung von Winterweizen empfehlenswert.

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Der Winter 2011/2012 ist anfangs relativ mild verlaufen. Die darauf folgenden Kahlfröste von –15° C im Februar, mit keiner oder kaum schützender Schneedecke, haben den Kulturen aber ziemlich zugesetzt.
Eine Andüngung von etwa 50 – 70 kg N/ha ist daher ratsam. Bei stickstoffliefernden Vorfrüchten wie Raps oder Leguminosen und einem früheren Anbauzeitpunkt kann eher von einem niedrigeren N-Andüngungsniveau ausgegangen werden.
Bei spät angebautem Weizen, N-zehrender Vorfrucht (wie beispielsweise Körnermais) und bei eventuellen Frostschäden (sichtbar durch vergilbte oder verbräunte Blätter) ist eine N-betonte Andüngung durchaus anzuraten. Dadurch wird vermieden, dass ein Nährstoffmangel die Bestände nicht noch zusätzlich belastet.

Bei der Anwendung von Stickstoffdüngern ist darauf zu achten, nitrathältige N-Dünger zu verwenden, da diese N-Form der Pflanze rasch zur Verfügung steht. Bei Düngern, denen N-Form hauptsächlich aus Amid- und Ammoniumstickstoff besteht (wie z.B. Harnstoff), ist wegen der verlangsamten Umwandlung zu Nitrat durch den kühlen Boden nicht sichergestellt, dass die Pflanzen zeitgerecht ausreichend versorgt werden.
Nach dem strengen Winter sind die Böden noch kalt (das Nachlieferungsvermögen der Nährstoffe ist dabei eingeschränkt) und man sollte daher auf eine ausreichende Versorgung mit Phosphat und Kali achten. Die Kulturen haben, speziell in der frühen Wachstumsphase, einen hohen Bedarf an diesen Nährstoffen. Da fast alle NPK-Dünger auch mit Schwefel angeboten werden, kann durch die Applikation dieser Mehrnährstoffdünger auch der Schwefelbedarf mitabgedeckt werden.

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Autor:
Peter Kirchmayr, RWA