Auf die richtige Grundierung kommt es an

Was ist der Unterschied zwischen Haftgrund und Tiefengrund und wann verwende ich welches Produkt?

Wann verwendet man Haftgrund?

Haftgrund dient als Haftvermittler auf allen nicht saugfähigen, mineralischen Untergründen wie z.B. Beton. Dabei dringt der Haftgrund (z.B. MEISTER Haftemulsion) nur leicht in die Oberfläche ein und sorgt für einen guten Halt von Mörtel, Spachtelmasse oder Farbe. Die Verarbeitung erfolgt im so genannten „Nass-in-Nass-Verfahren“. Der Haftgrund sollte noch feucht sein, wenn den Mörtel aufbringt.

Haftgrund wird auch zur Vergütung für zementgebundene Mörtel, Estriche und Betone verwendet. Das erhöht die Haftung, die Rissfestigkeit und die Abriebsbeständigkeit.

Wann verwendet man Tiefengrund?

Tiefengrund zum Grundieren von Wänden und Decken[1319552977.jpg]
© RWA

Tiefengrund wird als Grundierung von stark saugenden Flächen verwendet (z.B. Kalk- und Zementputze, Gipskarton). Der Tiefengrund dringt tief in den Untergrund ein, reduziert das Saugverhalten und verfestigt ihn. Durch diese Behandlung wird die unterschiedliche Saugfähigkeit der verschiedenen Materialien ausgeglichen. Bei einem nachfolgenden Anstrich benötigt man nach einer Behandlung mit Tiefengrund weniger Farbe.

Beim Verlegen von Fliesen empfiehlt sich MEISTER Fliesengrundierung, eine lösemittelfreie Spezialgrundierung auf Wasserbasis.

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