Die Bio-Kinderstube auf der Fensterbank

Wie erkennt man die echten Gartenliebhaber? Man muss ihnen nur Ende Februar einen Besuch abstatten. Denn dann sind bereits die Fensterbänke voll mit Saatschalen und Blumentöpfen.

Die Kinderstube des Gemüses

Bei der Aussaat im Zimmer sollte man einige Dinge beachten: Der hellste Platz ist gerade gut. Wärme (aufpassen auf die kalte Fensterbank!) ist beim Keimen das Um und Auf. Und natürlich ist die Qualität der Aussaaterde und des Saatgutes das Wichtigste. Nicht vergessen auf das richtige Gießen. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass und die Luft "gespannt". Das bedeutet eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die erreicht man am besten durchs Abdecken mit Folie oder - noch einfacher - man besorgt sich kleine Zimmergewächshäuser. Sie sorgen für das richtige Klima. Sind Sämlinge etwa 2 - 3 cm groß, werden sie in Töpfe gesetzt und etwas kühler gestellt. An milden Tagen kommen sie vorübergehend zum Abhärten schon ins Freie.
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© avBuch
Text und Bilder entnommen aus:

Karl Ploberger
Gartengeschichten für intelligente Faule
ISBN 978-3-7040-2391-9
Euro 19,90*


www.biogaertner.at