Bärlauch im Garten pflanzen

Bärlauch wächst vor allem in halbschattigen Laubwäldern. Das gesunde Kraut können Sie auch im Garten kultivieren.

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Der Bärlauch wird in der Küche wie Knoblauch, Zwiebeln oder Lauch verwendet. © RWA
Der Bärlauch ziert schon im zeitigen Frühjahr mit seinen zarten grünen Blättern den noch etwas kargen Garten. Dazu kommt der unverkennbare Geruch, der an die Knoblauchpflanze erinnert. Der Bärlauch zählt zu den Nahrungsmitteln und Heilmitteln. Bärlauch können Sie ansäen, als Zwiebel stecken oder als Pflanze setzen. Den besten Erfolg erzielen Sie, wenn Sie eine Bärlauchpflanze in die Erde einpflanzen.

Bärlauchpflanzen einsetzen

Bereits im zeitigen Frühjahr können Sie die Bärlauchpflanzen in den Garten im Abstand von ca. 30 cm setzen. Danach kräftig gießen. Der Bärlauch liebt feuchte, humusreiche Böden. Mit der Immergrün Pflanzerede ermögichen Sie der Pflanze einen guten Start. Achten Sie darauf, dass die Erde nicht austrocknet. Da der Bärlauch hauptsächlich in Laubwäldern wächst, können Sie den Boden mit Laub abdecken. Das entspricht dann den natürlichen Bedingungen.

Rhizomsperre einbauen

Anfangs ist die Vermehrung des Bärlauchs noch überschaubar. Damit der Bärlauch in einigen Jahren den Garten nicht überwuchert, sollten Sie unbedingt eine Rhizomsperre (Wurzelsperre) im Boden verlegen. Die Pflanze kann sich auch über die Samen vermehren. Bevor die Samen reifen, sollten Sie die weißen Früchte des Bärlauchs abschneiden.

Passende Produkte für den Anbau der Bärlauchpflanze

Erntezeit

Der Bärlauch kann bis zu 50 cm hoch wachsen. Geerntet wird, je nach Region, von Ende März bis Ende April.
Achtung: Gegen Ende April bzw. Anfang Mai können sich schon die Blätter von Maiglöckchen zeigen. Immer wieder kommt es zu tödlichen Verwechslungen zwischen den Pflanzen. Daher ist beim Ernten besondere Vorsicht geboten.
Tipp:
Zerreiben Sie die gepflückten Blätter zwischen den Händen. Wenn Ihnen ein Knoblauchgeruch entgegenströmt, dann ist das der Bärlauch.

Der Bärlauch in der Küche

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Bärlauchsalz © RWA
Mit Bärlauch können Sie verschiedene Gerichte zubereiten bzw. verfeinern. Vom Pesto über Suppe bis zum Brotaufstrich lässt sich das köstlich-würzige Kraut gut verarbeiten. Besonders beliebt ist das Bärlauchpesto. Wir haben ein Rezept, das besonders schnell zu zubereiten ist, für Sie ausgesucht:

Rezept - Bärlauchpesto:
  • Pflücken Sie ca. 80 g Bärlauch. Anschließend waschen, mit Küchenpapier abtupfen und klein schneiden.
  • 25 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Ölzugabe kurz anrösten. Die ausgekühlten Kerne hacken.
  • In ein hohes Gefäß je 3 EL Walnuss- und Olivenöl, Bärlauch, Kerne, eine gepresste Knoblauchzehe und 50 g geriebenen Parmesam geben und mit dem Stabmixer zu einem Brei verrühren.
  • Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Nudeln in Salzwasser kochen.
  • Das noch warme Pesto über die Nudeln geben.
Das selbstgemachte Pesto schmeckt auch als Aufstrich, besonders auf Ciabatta, sehr gut.

Sie können beispielsweise eine größere Menge Bärlauchpesto zubereiten, in Vorratsgläser füllen und erst ein paar Tage später genießen. Es gibt aber noch viele Möglichkeiten den Bärlauch zu bearbeiten und länger haltbar zu machen. Probieren Sie einmal Bärlauchsalz aus - ein gesundes, bekömmliches und köstlich schmeckendes Gewürz.

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