Der fruchtige Beeren-Garten

Heidelbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren oder Stachelbeeren sind beliebte Beerenarten. Das pflegeleichte Obst können Sie sowohl im Gartenbeet anbauen als auch auf der Terrasse oder auf dem Balkon als Kübelpflanze halten.

Heidelbeeren und HimbeerenHeidelbeeren und HimbeerenHeidelbeeren und Himbeeren[]
Heidelbeeren und Himbeeren © RWA
Beerenobst sind zum Naschen oder für Kuchen und Torten beliebt. Für eine reichhaltige Ernte, um z.B. Marmelade einzukochen, benötigt man 2 - 3 Sträucher. Düngen Sie die Beerenpflanzen beispielsweise mit dem Immergrün Beerendünger mit Langzeitwirkung. Die Düngung hält 3 Monate.

Heidelbeeren oder Blaubeeren

Heidelbeeren in der Schüssel[]
Heidelbeeren © RWA
Die Beeren benötigen einen humusreichen, sauren und gleichmäßig feuchten Boden. Der Standort sollte sonnig sein. Die süßen, kalorienarmen und gesunden Heidelbeeren können von Juni bis Ende September geerntet werden. Heidelbeeren sind vielseitig verwendbar: für Kuchen, zum Einmachen von Marmeladen oder für Säfte. Heidelbeeren, auch Blaubeeren genannt, können Sie außerdem einfrieren. Da die Früchte sehr druckempfindlich sind, legen Sie die Früchte zum Einfrieren auf ein Papier auf. Wenn Sie tiefgekühlt sind, können Sie die Früchte in ein Gefäß oder Sackerl geben. So haben Sie auch im Winter immer Heidelbeeren zur Hand.

Brombeeren und Himbeeren

Himbeeren[]
Himbeeren © RWA
Die beiden Beerenarten gedeihen am besten in sonniger oder halbschattiger Lage. Gießen Sie die Pflanzen nur in Bodennähe. Nasse Blätter führen zu Pilzbefall. Die Erntezeit bei Brombeeren fängt im Juli an und kann bis Oktober dauern. Ernten Sie nur reife, ganz schwarze Brombeeren, da sie nicht nachreifen. Brombeeren sind wahre Vitaminbomben.

Bei den Himbeeren gibt es 2 Arten: Die Sommer- und die Herbsthimbeeren. Pflanzen Sie am besten Sommer- und Herbsthimbeeren-Sträucher in Ihrem Garten. So können Sie die süßen Früchte von Juli bis spät in den Herbst ernten. Himbeersträucher benötigen Rankhilfen.
Bei den früh tragenden Sorten werden nach der Ernte nur die Ruten geschnitten, die bereits getragen haben. Lassen Sie nicht mehr als 5 Zweige stehen. Bei der späteren Sorte können Sie nach der Ernte alle Ruten bodennah abschneiden.
Die süßen Beeren schmecken direkt vom Strauch am besten. Sie lassen sich auch sehr gut einkochen oder weiter verarbeiten.

Johannisbeeren oder Ribisel

Ribiselstrauch[]
Ribiselstrauch © RWA
Die Ribiseln reifen um den 24. Juni, dem Johannistag. Deshalb nennt man sie auch Johannisbeeren. Da das Ernten eine mühsame Angelegenheit ist, können Sie die Beeren mit einer Gabel abrebeln. Die Erntezeit dauert meistens bis Ende Juli. Durch den leicht säuerlichen Geschmack werden die Früchte weniger gerne direkt vom Strauch gegessen, sondern meistens als Kuchenbelag verwendet oder als Marmelade verarbeitet.
Entfernen Sie nach der Ernte die alten Zweige bis auf ein Außenauge und lassen Sie ungefähr 10 starke Haupttriebe stehen. Durch den Rückschnitt bilden sich im nächsten Jahr mehr Früchte.

Stachelbeeren

Stachelbeere[]
Stachelbeere © RWA
Stachelbeeren haben einen hohen Wasserbedarf. Sie gedeihen am besten in lehmhaltigem, feuchtem und nährstoffreichem Boden. Ansonsten sind sie recht pflegeleicht. Sie bevorzugen einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Im Frühjahr sollten Sie den Strauch etwas auslichten. Dabei kürzen Sie die kräftigsten Triebe um ein Drittel. Die restlichen Äste, bis auf 5 -7 Stück, können Sie über dem Boden abschneiden. Düngen Sie die Pflanze im März und ein zweites Mal im Mai nach der Blüte. Die Erntezeit für Stachelbeeren ist im Juli. Gerne werden die Früchte für Marmelade, Kompott oder Kuchen verwendet.
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