Tipp: Maßeinheit bei der Holz-Übernahme im Werk beachten

Man muss sich bewusst sein, in welcher Einheit die Holz-Übernahme im Werk stattfindet und dass alle anderen Einheiten, die daraus hergeleitet werden, nur Herleitungen sind.

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© RWA

Alle preislichen Umrechnungen und Rückschlüsse daraus sind problematisch und man sollte sich bewusst sein, in welcher Einheit die Übernahme stattfindet.

 

Ein Beispiel für eine Holzübernahme:

  • Eine Papierfabrik übernimmt das Schleifholz im Raummaß. D.h. man misst die Ladung ab (z.B.: 4 Stöße à 3 m Länge, Lkw-Breite 2 m, Ladehöhe 2,10 m = 50,4 rm) und verrechnet das Holz im Raummaß.
  • Eine andere Papierfabrik kauft das Holz in Festmeter und verrechnet in Festmeter.

Um die Preise vergleichen zu können, muss man in Festmeter umrechnen. Das wollen einige Händler zu ihrem Vorteil ausnutzen und am Papier hohe Preise anbieten:

  • Händler A mit Umrechnungsfaktor 0,63: 1 Lkw mit 50 rm à 30 Euro/rm ergibt 1.500 Euro pro Lkw.  Die Ladung hat 31,5 fm (50 x 0,63) mit einem Preis von 47,62 Euro/fm (30/0,63). Der Ladungswert ist 1.500 Euro (31,5 x 47,62).
  • Händler B mit Umrechnungsfaktor 0,65: Die Ladung hat 32,5 fm mit einem Preis von 46,13 Euro/fm. Auch hier beträgt der Ladungswert 1.500 Euro.

Am Papier zahlt Händler A um fast 1,50 Euro pro Festmeter mehr als Händler B. Tatsächlich bekommt man für die Ladung gleich viel. Aus den bekannten Gründen ist ein Vergleich mit der Fabrik, die in Festmeter übernimmt, auch nur bedingt möglich.

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