Bekämpfung der weißbeerigen Mistel ist notwendig

Ausbreitung schreitet immer schneller voran - Befall führt zum Absterben der Bäume.

Wien, 4. November 2016 (aiz.info). - Die Mistel ist eine immergrüne Halbschmarotzerpflanze, die sich im Burgenland immer stärker ausbreitet. Besonders Obst-, aber auch Waldbäume werden häufig befallen. Jetzt, wo das Laub abfällt, wird die zum Teil große Ausbreitung dieser Pflanzen sichtbar. Die Verbreitung der Samen erfolgt hauptsächlich durch Vögel. Die Nichtbekämpfung führt nach einigen Jahren zum Absterben der betroffenen Bäume. Um eine weitere Ausbreitung dieser Halbschmarotzerpflanze zu verhindern beziehungsweise zu verlangsamen, sollten die Misteln unbedingt entfernt werden, was vor allem bei größeren Bäumen schwierig sein kann, wenn dazu hohe Leitern oder sogar Hebebühnen benötigt werden. Wer diese Arbeit nicht selber durchführen kann, für den gibt es Hilfe durch verschiedene Unternehmen, die die Mistelbekämpfung als Dienstleistung anbieten. Zu Beginn der Winterzeit kann man die entfernten Pflanzen dann als Türschmuck oder als Wildfutter verwenden, informiert die Landwirtschaftskammer Burgenland in einer Aussendung.

Weitere Informationen zu diesem Thema können im Landwirtschaftlichen Bezirksreferat Güssing/Jennersdorf bei Manfred Gsellmann (Tel.-Nr. 03322/42610-23 oder 0664/3943652) eingeholt werden.