Saatgut für die biologische Landwirtschaft

Um in der biologischen Landwirtschaft die Grundlage für eine erfolgreiche Vermarktung des Erntegutes zu schaffen, ist es wichtig, sich schon früh mit der Sortenwahl zu beschäftigen.

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Die Saat bietet ein breites Sortiment an Bio-Saatgut für den Frühjahrsanbau 2017. Wir geben Ihnen einen Überblick:

Bio-Soja

In der Bio-Sojaproduktion werden bestimmte Eigenschaften wie Rohproteingehalt und Nabelfarbe der Sorten immer wichtiger für die Vermarktung. Um den Anforderungen der Soja-Verarbeiter gerecht zu werden, hat Die Saat ein breites Sortenspektrum im Bio-Sojasortiment erarbeitet, das diese Ansprüche erfüllt:
  • Die neue Sorte LENKA hat im 00-Bereich die beste Jugendentwicklung kombiniert mit sehr hohen Protein-Gehalten und hellem Nabel.
  • Mit der bewährten Sorte GALLEC (000) bietet Die Saat auch für die frühen Reifegebiete die Möglichkeit Speisesoja zu produzieren.
  • Dazu zeigt sich OBÉLIX (000) mit der besten Jugendentwicklung aller Sojasorten (APS 1) als sehr guter „Newcomer“ für den biologischen Landbau.

Bio-Mais

Auch auf dem Maissortiment gibt es 2017 Neuerungen:
  • Die Silomaissorte DULCANO (Rz ca. 260), die neben hohen Trockenmasse-Erträgen auch eine sehr gute Blattgesundheit aufweist.
  • LG 30.179 als Universalnutzungssorte mit einer Reifezahl von etwa 200 eignet sich äußerst gut für sehr späte Saatzeiten oder für Randgebiete.
  • Auch für die Wachsmaisproduktion steht neben DK 353 WAXY eine neue Sorte zur Verfügung: Die SABRINA®WAXY (DKC 4590). Als kurzstrohige, anspruchslose Maissorte mit der Reifezahl 400 zeigte sie in den letzten Jahren zuverlässige Erträge.
  • Als Hauptsorten und als „ertragliches Muss“ für den Biomais-Produzenten sind die beiden Sorten DieSANTANA® (DKC 3623) mit Rz 320 und DieSONJA® (DKC 4717) mit Rz 380 zu nennen.

Bio-Sommergerste, Bio-Hafer und Bio-Ackerbohne

Die Sommergerste stellt in einigen Anbauregionen eine wichtige Bio-Getreideart dar. Darum wurden auch hier 2 Sorten ausgewählt, die sich unter biologischer Kulturführung in den letzten Jahren behauptet haben:
  • EVELINA als klassische Futtergerste mit hervorragender Unkrautunterdrückung und CERBINETTA als Braugerste mit guter Krankheitstoleranz hinsichtlich Blattkrankheiten.
  • Die neue Sommerhafersorte EARL zeichnet sich durch ihr hohes Hektolitergewicht aus, das bekanntlich als Grundlage für die Vermarktung als Speisehafer dient.
  • Für den Ackerbohnenanbau ist bei der Verfütterung am eigenen Betrieb eine „bitterstofffreie“ Sorte mit hohem Rohproteingehalt (GLORIA) und bei der Vermarktung natürlich die ertragreiche Sorte (ALEXIA) gefragt.
  • Als Ackerbohne mit sehr guter Standfestigkeit steht die bunt blühende Sorte JULIA auch heuer wieder zur Verfügung.