Blütensträucher – eine Zierde für den Garten

Bevor man Sträucher in den Garten pflanzt, sollte man den richtigen Standort wählen und den Boden vorbereiten.

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Blütensträucher bieten ein farbenfrohes Bild und verschönern jeden Garten. Als Solitärpflanze, in Form einer Hecke oder in Verbindung mit passenden Gehölzen oder Blütenstauden sind sie ein Blickfang.

Kombiniert man hohe und niedrige Pflanzen mit unterschiedlichen Blühzeiten, hat man das ganze Gartenjahr Freude daran.

Der passende Standort

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Barbara Engelmann, Fachberaterin Gartenabteilung, RLH Groß Enzersdorf © RWA
Bevor man beginnt die Sträucher zu pflanzen, sollte man sich Gedanken über den richtigen Standort machen. Einige Blütensträucher bevorzugen sonnige Lagen, andere fühlen sich an schattigen Plätzen wohl. Wichtig ist auch der Wuchs der Pflanze: Wie hoch, breit und wie buschig wird die Pflanze wachsen? Mit welchen Pflanzen verträgt sich der Strauch und welche Nachbarn mag sie überhaupt nicht?

Tipp: Blütensträucher nicht zu knapp an die Grundstücksgrenze pflanzen. So kann man im Vorfeld schon den Ärger mit dem Nachbarn vermeiden. Desweiteren sollte man vermeiden, die Pflanzen zu knapp nebeneinander zu pflanzen. Geben Sie den Sträuchern den Platz den sie brauchen!

Wann kann man pflanzen?

Die meisten Blütensträucher kann man vom Frühjahr bis in den Herbst pflanzen. Man sollte aber bevorzugt vor oder nach der Vegetationsperiode pflanzen. Bei den meisten Sträuchern ist das Anfang März bis Anfang Mai oder Mitte August bis Ende Oktober.

Als Faustregel gilt: Blüht die Forsythie im Frühling, kann man mit dem Einpflanzen im Garten beginnen.

So pflanzt man richtig:

  • Vor dem Einpflanzen den Wurzelballen gut einfeuchten. Einfach in einen Kübel mit Wasser tauchen und so lange warten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Die Größe des Pflanzlochs so wählen, dass es etwa doppelt so tief und doppelt so breit wie der Wurzelballen ist.
  • Um Staunässe zu vermeiden den Rand des Pflanzlochs mit einer Schaufel auflockern.
  • Es empfiehlt sich, besonders bei Stellen wo sich leicht Moose bilden, die Erde mit einem Bodenaktivator (z.B. Mikroorganismen von Immergrün oder von der Firma Oscorna) zu verbessern. Das Bodenleben wird gefördert, die Erde dadurch aufgelockert. Die Mikroorganismen nehmen zu und der Regenwurmbestand erhöht sich. Die Pflanze kann dadurch schneller und kräftiger wachsen.
  • Nach dem Einpflanzen werden die Sträucher kräftig eingegossen.

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