Boku-Wissenschafter untersuchen Bewirtschaftungseffekte in Weingärten

EU-Projekt "VineDivers" mit Analysen in Niederösterreich und im Burgenland.

Wien, 30. März 2015 (aiz.info). - Die Wirkung des Weinbaus auf die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, die Bodenerosion oder die Landschaftsästhetik und deren sozioökonomischer Bedeutung untersuchen Wissenschafter eines interdisziplinären Konsortiums unter Leitung der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) im Rahmen des EU-Projekts "VineDivers". Um die komplexen Zusammenhänge zwischen Weingartenbewirtschaftung und Ökosystemdienstleistungen zu ermitteln, werden unterschiedlich intensiv bewirtschaftete Weingärten in Spanien, Frankreich, Rumänien und Österreich analysiert. Hierzulande beschränken sich die Untersuchungen auf ausgewählte Anbaugebiete in Niederösterreich und dem Burgenland. Unter die Lupe genommen werden dabei die Auswirkung der Bewirtschaftungsintensität auf Bodentiere, Wildbienen, Pflanzen, Bodenphysik, -hydrologie und -erosion. An dem EU-Projekt "VineDivers" sind insgesamt neun Partnerorganisationen aus Österreich, Deutschland, Frankreich Spanien und Rumänien beteiligt. Gefördert wird das EU-Projekt im Zuge der Förderschiene BiodivERsA, bei der die Forschung im Bereich Biodiversität in verschiedenen Mitgliedstaaten im Mittelpunkt steht.