Botrytis cinerea verhindern

Graufäule im Weinbau: Weichwerden und Farbumschlag sind die gefährlichen Phasen. Der Einsatz von Botector unterbindet die Neuinfektionen im Reifeprozess.

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© bio-ferm
Die Reben verlieren mit Beginn der Beerenreife ihre Abwehrkraft gegen die gefürchtete Botrytis cinerea (Graufäule). Besonders bei feuchtnasser Witterung muss man in der Reifephase mit verstärkter Infektionsgefahr rechnen. IP-Betriebe können, zusätzlich zu einer Anwendung von chemischen Fungiziden, mit Botector den Schutz ihrer Kulturen gegen Graufäule signifikant verbessern.

Wirkungsweise von Botector

Botector © bio - ferm
Botector (Pfl.Reg.Nr. 3029/0) funktioniert auf Basis von hochwirksamen antagonistischen Mikroorganismen, die den gefürchteten Schaderreger durch Konkurrenz um Platz und Nährstoffe auf der Beerenoberfläche blockieren. Da Botector verursacht keine chemisch-synthetischen Rückstände und keine Resistenzen.
  • Daher besteht keine Wartefrist.
  • Das Produkt kann bis unmittelbar vor der Ernte angewandt werden.
  • Der Gärungsprozess und die Weinqualität werden dabei nicht beeinflusst.

Vorteile von Botector

  • Botector schützt Reben vor Graufäulebefall
  • keine Auswirkung auf die Reife, Gärung und Weinqualität
  • keine Wartefrist
  • keine Rückstände
  • keine Gefahr der Resistenzbildung des Pathogens
  • keine Gefahr für Mensch und Tier
  • bienen- und nützlingsschonend
  • einfache Applikation mittels Standardausrüstung
  • für IP- und Bio-Betriebe erlaubt

Anwendung, Aufwandmenge und Haltbarkeit

Botector darf max. 3 x pro Saison mit einer Aufwandmenge von 400 g/ha in 300-500 l in die Traubenzone appliziert werden. Das Produkt hat eine Haltbarkeit von 24 Monaten bei gekühlter Lagerung (8° C) und von 10 Monaten bei Raumtemperatur (20° C).
 

Erfahrungen aus der Praxis

Im Jahr 2014 konnte Botector vielen Winzern die Ernte noch einigermaßen retten. In der heurigen Saison (Stand: 3. September 2015) war Botrytis, außer in einigen Regionen zum Zeitpunkt abgehende Blüte, noch kein großes Thema. Aber wie verhält es sich mit der Witterung in nächster Zeit?

Temperaturen im Bereich 20 bis 25° C, verbunden mit Feuchtigkeit (Tau) und beschädigte Beerenoberflächen (Wespenfraß) können einen Botrytisbefall begünstigen. Der Einsatz eines klassischen Botrytizides scheitert dann meist an den Wartefristen (21 bis 35 Tage in Keltertrauben – je nach Produkt). Botector hat keine Wartefrist und kann auch in der biologischen Landwirtschaft eingesetzt werden. Versuchsergebnisse aus der Steiermark und Deutschland belegen, dass auch eine einmalige Spätbehandlung (nach dem Weichwerden der Beeren) zu einer deutliche Reduktion des Botrytisbefalles gegenüber der unbehandelten Kontrolle geführt hat.

Im biologischen Weinbau wird sehr oft noch ein „Kupfermittel“ in die Traubenzone appliziert. Eine Tankmischung mit Botector würde sich daher empfehlen. Hier finden Sie eine Liste mischbarer Handelspräparate (Achtung: Cuprofor flow steht derzeit nicht auf der Positivliste, ist aber in Prüfung!).
 

Fragen Sie Ihren Weinbau-Fachberater

Informationen zu Lagerung, Haltbarkeit sowie Mischbarkeit erhalten Sie in Ihrem Lagerhaus oder unter www.bio-ferm.com.