Brotgetreide - Weizen: Geringe Nachfrage

August 2016: Die Weizenernte im Trockengebiet Österreichs neigt sich dem Ende zu.

Die österreichische Weizenernte ist im Trockengebiet mehrheitlich abgeschlossen (Stand 3. August 2016). Die Qualitäten, am Proteingehalt gemessen, befinden sich mehrheitlich im mittleren Bereich. Die Hektolitergewichte haben zuletzt, aufgrund der Regenunterbrechungen, gelitten.

Die Vermarktung der neuen Ernte startete relativ zäh. Die Mühlen scheinen für den prompten Bedarf voll zu sein bzw. scheinen auf Ex-Ernte-Schnäppchen zu warten. Interesse ist eher für späte Lieferperioden zu bemerken. Parallel dazu zeigen sich die Lager der Aufkäufer gut gefüllt.

Wenn man ganz Europa betrachtet, sieht es mengenmäßig nach einer Durchschnittsernte aus, wobei die Wetterkapriolen im Frühsommer ihre Spuren hinterlassen haben. Speziell in Frankreich brachte das Mengen- und Qualitätseinbußen mit sich. Andere stark exportorientierte Länder, wie Russland, werden die Bilanz vermutlich aber wieder ausgleichen.
Dieser Marktbericht dient lediglich der unentgeltlichen und unverbindlichen Information, er stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung der erwähnten Produkte dar und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Erstellungszeitpunkt. Obwohl wir die von uns beanspruchten Quellen als verlässlich einschätzen, übernehmen wir für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der hier wiedergegebenen Informationen keine Haftung. Insbesondere behalten wir uns einen Irrtum in Bezug auf Kurse und andere Zahlenangaben ausdrücklich vor.
Autor:
Roman Schwarz, RWA