Burgenlands Rinderzucht erwirtschaftet jährlich rund 22,5 Mio. Euro

Zuchtprogramm sichert Qualitätsstandards im Milch- und Rindfleischsektor.

Wien, 27. April 2016 (aiz.info). - Der burgenländische Rinderzuchtverband beschäftigt sich primär mit der Milchleistungskontrolle und der Umsetzung des Zuchtprogrammes bei Fleckvieh und Holstein sowie bei diversen Fleischrassen. Er trägt damit maßgebend dazu bei, dass am Milch- und Rindfleischsektor ein hoher Qualitätsstandard sichergestellt ist. "Das Burgenland nimmt sowohl hinsichtlich Leistung als auch Zuchtwerten eine Spitzenposition in Österreich ein", erklärte Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Stefan Hautzinger anlässlich der Generalversammlung des Verbandes, gestern in Oberwart, stolz. "Die Durchschnittsleistung unsere Kontrollkühe lag 2015 bei 8.172 kg Milch, bei 4,47% Fett und 3,39% Eiweiß. Nun müssen wir die Leistungen auf diesem hohen Niveau sichern. Daneben sind aber auch die Sicherung der Tiergesundheit und die Fitness in den Rinderbeständen zu beachten." Die LK und der Zuchtverband arbeiten in diesen beiden Bereichen mit dem Tiergesundheitsdienst zusammen.

Die Milch- und Rindfleischproduktion hat im Burgenland mit rund 22,5 Mio. Euro einen beachtlichen Anteil an der agrarischen Wertschöpfung. Aktuell halten die 435 Rinderbauern des Bundeslandes knapp 21.000 Tiere, die durch die Grünlandbewirtschaftung den Fortbestand des typischen Landschaftsbildes garantieren, was auch dem Tourismus zu Gute kommt.