Dämmstoffe für die Fassade

Entscheidungshilfe für die Auswahl des richtigen Dämmstoffes für die Hausfassade.

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Fassade mit Dämm[it] Dämmstoffen © RWA
Eine gut geplante Dämmung ist der Schlüssel zu einem besseren Raumklima. Die Dämmung des Hauses trägt im Winter und im Sommer zu einer angenehmen Raumtemperatur bei. Wenn man zu wenig dämmt oder den Dämmstoff falsch einbaut, kann warme feuchte Luft auf kalten Oberflächen kondensieren. Dies führt wiederum zu Feuchtigkeit, die Schimmel- und Pilzbildung verursachen kann.

Was sind Dämmstoffe?

Dämmstoffe sind Baustoffe, die eine Übertragung von Wärme nach außen vermindern. Je schlechter ein Stoff Wärme leitet, desto besser dämmt er. Dämmstoffe werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Am häufigsten werden Styropor (EPS-F) und Mineralwolle als Dämmstoffe verwendet. Daneben gibt es noch Dämmungen mit Hartschaumplatten, Naturdämmstoffe (z.B. Hanf und Kork) und viele mehr.

Für den Hausbauer oder Renovierer stellen sich folgende Fragen:

  • Ist der Dämmstoff für die Außenfassade geeignet?
  • Muss der Dämmstoffe feuerfest sein?
  • Möchte man einen biologischen Dämmstoff einsetzen?
Speziell bei der Renovierung ist die Wahl des richtigen Dämmstoffes auch eine Frage des Platzangebotes.

Besondere Beachtung sollte man der Auswahl des Dämmstoffes im Bereich des Sockels und der erdberührten Teile schenken. Dämmstoffe im Bereich von erdberührten Kellerwänden sind ständig mit dem feuchten Erdreich in Berührung und hoher Druckbeanspruchung ausgesetzt. Daher dürfen nur feuchtigkeitsunempfindliche Dämmstoffe wie XPS-Hartschaumplatten ( Extruderschaum) oder Automatenplatten aus EPS verwendet werden. Ähnliches gilt für die Herstellung der Sockelzone. Die Verwendung solcher Dämmstoffe im Bereich der Kellerwände ersetzt aber keinesfalls sonstige bauliche Maßnahmen, wie Drainage, Isolierung, usw.

Bei der Dämmstoffwahl sollte folgendes berücksichtigt werden:

Wärmeleitfähigkeit (? = Lambda)
  • Ein Dämmstoff reduziert Wärmeverluste. Diese Funktion wird mit der Wärmeleitzahl Lambda (?) definiert. Je kleiner der ? -Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.
  • Beim Lambda-Wert wird die Dicke des Dämmstoffes nicht mit einbezogen. • Schlechtere ? -Werte können durch höhere Dämmstoffstärken ausgeglichen werden.
  • Die Wärmeleitfähigkeit von üblichen Dämmmaterialien liegt in der Regel zwischen 0,032 und 0,045 W/mK.
Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert in W/m²K)
  • Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für die Wärmeverluste durch einen Bauteil und bezieht neben der Wärmeleitzahl (?) auch die Dicke der Bauteilschicht ein. Je kleiner der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Wird die Materialdicke verdoppelt, verbessert sich auch der U-Wert entsprechend.
Dampfdiffusion
  • Die Dampfdiffusion (Luftfeuchtigkeit, die durch Bauteile hindurch dringt) wird durch den µ-Wert = Dampfdiffusionswiderstand definiert.
  • Feuchtigkeit im Dämmstoff vermindert in der Regel die Dämmwirkung und kann Bauschäden hervorrufen. Der Transport der Luftfeuchtigkeit von innen nach außen sollte deshalb nicht behindert werden.
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