Die Sojabohne professionell zu Spitzenerträgen führen

Im Jahr 2014 wurden in Österreich 43.680 ha Sojabohne angebaut (Quelle: AMA). 2010 waren es noch um etwa 10.000 ha weniger.

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© Johann Auinger
Die Sojabohne erfreut sich bei den österreichischen Landwirten immer größerer Beliebtheit. Und das nicht nur in den klassischen Anbaugebieten wie dem oberösterreichischen Zentralraum und in Südostösterreich, auch in anderen Gebieten nimmt die Sojabohnenfläche zum Teil deutlich zu.

Gründe für die Beliebtheit des Sojaanbaus

Viele Gründe sprechen für den Sojabohnenanbau: Es sind leistungsstarke Sojabohnensorten in allen Reifebereichen und für alle Nutzungsrichtungen am Markt, die Sojabohne weist eine positive Stickstoffbilanz auf, sie ist eine sichere Fruchtfolgepflanze in Kombination mit Mais und die Landwirte wissen den relativ geringen Arbeits- und Betriebsmittelaufwand zu schätzen. Auch die Nachfrage wird wohl in Zukunft steigen, da GMO-freie Sojabohne aus Österreich ein in ganz Europa gefragtes Produkt ist, sowohl als Lebensmittel als auch als Futtermittel.

Sortenwahl ist ein Grundstein für den Erfolg

Doch wie kann man die Sojabohne zu Spitzenerträgen führen? In erster Linie natürlich durch die Sortenwahl. Die Saat hat in allen Reifebereichen, von ultrafrüh (0000) bis spätreif (00), leistungsfähige Sorten im Sortiment.

Auch das Säverfahren wirkt sich aus

Als weiterer Faktor können die Erträge durch das Säverfahren beeinflusst werden. Die LFS Hollabrunn hat in den Jahren 2010 und 2011 in Praxisversuchen den Effekt des Saatverfahrens untersucht und je 4 Sorten (00- und 000-Sorten) pro Jahr mit 60 Körnern/m² in Drillsaat (Reihenabstand 12 bis 13 cm, Abstand in der Reihe ca. 13 cm) und Einzelkornsaat (Reihenabstand 50 cm, Abstand in der Reihe ca. 3 cm) ausgesät.

Die Ernteergebnisse der Versuche ließen einen deutlichen Trend zugunsten der Drillsaat erkennen. Alle Sorten reagierten auf die bessere Standraumverteilung durch die Drillsaat, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, deutlich positiv. Bei einzelnen Sorten lag die Ertragsdifferenz bei bis zu 20 % zugunsten der Drillsaat.

Rhizobien-Beimpfung für Ertragssicherheit

Auch die Rhizobien-Beimpfung spielt bei der Ertragssicherheit eine ganz entscheidende Rolle. Die Sojabohne besitzt die Fähigkeit zur Stickstoffbildung aus der Luft durch ihre Symbiose mit den sojaspezifischen Knöllchenbakterien (Rhizobium japonicum). Sie erhält dadurch Stickstoff in pflanzenverfügbarer Form.

Die Saat-Sorten werden bereits „saatfertig“ inokuliert mit dem Stamm „Bradyrhizobium japonicum“ angeboten. Beste Präparate und das spezielle Know-how der Aufbringung sichern dem Landwirt einen entscheidenden Innovationsvorteil.
Rhizobien-Überblick
Packungseinheit Anwendung
80 ml Flüssig für 25-28 kg Saatgut
3,1 Liter Flüssig für 1.120 kg Saatgut

Die Vorteile der „Saatfertig“-Sorten sind:

  • die international erprobte Anwendung
  • die sehr gute Fließfähigkeit des Saatgutes
  • ein Aktivator, der das Wurzelsystem stärkt.
Auch die Haltbarkeit des Inokulates konnte von 90 auf 120 Tage verbessert werden.

Zusätzliche Beimpfung vor dem Anbau

Da ein Ertrag von 3 t/ha bereits 190 kg Stickstoff benötigt, ist eine zusätzliche Beimpfung des bereits inokulierten Saatgutes vor dem Anbau in der Sämaschine eine günstige Absicherung der Stickstoffversorgung der Sojabohne. Auf jungfräulichen Sojaböden ist diese Maßnahme besonders zu empfehlen. Auch ein pH-Wert von über 6,0 ist für die Bildung vieler Knöllchenbakterien vorteilhaft.

Viel Erfolgt beim Sojanbau 2015 mit den Sorten und Rhizobien. Weitere Informationen erhalten Sie im Lagerhaus oder unter www.diesaat.at.

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