Mein Naturgarten: Der ideale Boden

Experten Tipp für den Jänner von Biogärtner Karl Ploberger.

Eine lockere und feinkrümelige Bodenstruktur muss erst durch das biologische Gärtnern geschaffen werden: Durch konsequente Kompostgaben, Mulch (Rasenschnitt, etc.) oder durch Gründüngung. Wichtigste Lehre: Es gibt in der Natur keine nackte, unbedeckte Erde, ob im Winter oder während des Wachstums.

Sorgsam mit dem Boden umgehen

Der Boden ist unsere Lebensgrundlage. Und oft treten wir ihn – wörtlich – „mit den Füßen“: Das beginnt mit dem Umgraben: Ob - oder nicht - erhitzt die Gemüter. Die eine Gruppe schwört auf das spätherbstliche Umgraben, und verweist auf die guten Ernteerfolge, die anderen auf das sanfte Bodenbearbeiten mit Sauzahn oder Grabgabel. Eines allerdings sollte man wissen: Befindet sich der Boden in einer Hanglage und kommen dann noch heftige Winterregenfälle hinzu, werden die wertvollen Humusschichten abgeschwemmt, wenn man die Erde umsticht. Auch der Wind kann den gelockerten Boden wegblasen. Der aber ist der Schatz des Gärtners, denn es dauert immerhin 100 Jahre, bis sich wieder eine 1 cm starke Humusschicht gebildet hat.
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Text und Bilder entnommen aus:

Karl Ploberger
Erste Hilfe im Garten für intelligente Faule
ISBN 978-3-8404-7501-6
Euro 19,90

www.biogaertner.at
Autor:
Karl Ploberger