Hybridraps im Trend


Profitieren Sie vom hohen Deckungsbeitrag
Rapsblüte © ArchivGrößer Die Hybridrapsanbaufläche hat sich in Österreich und seinen Nachbarländern in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet. Hybridrapssorten bringen durchschnittlich zehn Prozent mehr Ertrag. Dies bestätigen sowohl die Praxis als auch die Zahlen des Arbeitskreises Ackerbau der LK Oberösterreich.
Auch der Ölgehalt der Hybridsorten ist sehr hoch. Daher werden ausgezeichnete Ölerträge pro Hektar erzielt. Das Resultat: Profitieren Sie als Selbstpresser von einer höheren Rentabilität.

Deckungsbeitragsvergleich Linie/Hybrid

Ernte
Linienraps
dt/ha
Hybridraps
dt/ha
Differenz
dt/ha
DB Vorteil:
Hybridraps €/ha
2001
35,6
40,1
4,5
30
2002
31,2
36,3
5,1
63
2003
27,7
31,6
3,9
23
2004
41,4
47,4
6,0
48
2005
37,7
40,5
2,8
22
2006
34,8
38,6
3,8
63
2007
43,8
46,9
3,1
105
2008
34,1
37,6
3,5
117

Zehn Gründe für den Anbau von Hybridraps:

  1. Stresstoleranz: Ob Trockenheit, Hitze, Nässe oder Frost – Hybriden haben mehr Reserven und erholen sich schneller.
  2. Vitalität: Robuste Hybridsorten bieten aufgrund der höheren Spross- und Wurzelmasse das erforderliche Fundament für eine sichere Herbstjugendentwicklung und eine schnelle Regeneration im Frühjahr.
  3. Wirtschaftlichkeit: Nur circa 100 Kilogramm Mehrertrag genügt, um die Saatgutmehrkosten aufzuwiegen. In der Praxis ernten Hybridrapsbauern sogar circa 400 Kilogramm mehr. Hinzu kommen die Vorteile in der Robustheit, Spätsaateignung und Stresstoleranz.
  4. Flexibilität: Der optimale Saattermin ist schnell versäumt, wenn die Witterung einen Strich durch die Aussaatplanung macht. Hybriden bieten dank ihrer Spätsaateignung ein sehr breites Aussaatfenster.
  5. Mulchsaateignung: Hybriden reagieren sehr ertragsstabil auf unterschiedliche Aussaatverfahren. Speziell die bei Mulchsaaten kritische Auflaufphase überwinden Hybridsorten aufgrund ihrer Wüchsigkeit besonders schnell.
  6. Tiefwurzler: Hybriden durchwurzeln den Boden schnell und tief. Sie erschließen sich ein größeres Bodenvolumen zur besseren Wasser- und Nährstoffaufnahme. Das ist besonders wichtig auf leichten Standorten oder in trockenen Anbaulagen.
  7. Anspruchslosigkeit: Besondere Vorteile erreichen Hybridsorten auf mittleren und schwächeren Standorten und im Trockengebiet, wo viele Landwirte auf Raps als Fruchtfolgeglied besonders angewiesen sind.
  8. Sicherheit: Viele Praktiker nutzen die besondere Wüchsigkeit und Durchwurzelungskraft der Hybriden, um auch bei Mulch- und Spätsaaten sichere Rapsbestände zu etablieren.
  9. Mehrerträge: Seit der Registrierung der ersten voll restaurierten Hybridsorte ARTUS erreichen Hybriden Mehrerträge von circa zehn Prozent im Vergleich zu Liniensorten.
  10. Verlässlichkeit: Hybriden zeigen über Jahre verlässliche Mehrerträge bei unterschiedlichen Standorten, Umweltbedingungen, Anbauverfahren und Aussaatterminen.

DIE SAAT Hybrid-Ertrag bei Raps auf höchster Stufe

Für den Herbstanbau empfiehlt DIE SAAT generell nur in Österreich registrierte und in den DIE SAAT Praxisversuchen getestete Hybridsorten. Mit den Sorten VISBY, PULSAR und EXAGONE ist eine neue Ertragsgeneration eingeleitet worden. Die erfolgreichen Hybridsorten lassen sich kurz und prägnant wie folgt beschreiben:

  • VISBY: kurz, standfest und frühreif
  • PULSAR: ertragreich, winterhart und standfest
  • EXAGONE: wüchsig, stresstolerant und winterhart

Für alle, die weiterhin auf Liniensorten setzen, empfiehlt DIE SAAT ADRIANA und CHAGALL.
04.05.2010