Mein Naturgarten: Gesund ernährt - das gilt auch für Pflanzen

Experten Tipp für den Juni von Biogärtner Karl Ploberger.

Wer mit der Natur und nicht gegen die Natur gärtnern will, der darf das biologische Düngen nicht vergessen. In erster Linie wird hier der Kompost als Humus- und Nährstofflieferant gelten. Dazu kommen noch Hornspäne und getrocknete Dünger (z.B. Hühnermist) für besonders starkzehrende Pflanzen wie Kürbis, Gurken oder auch Tomaten.
Gedüngt wird aber auch im Ziergarten: Jetzt zum Bespiel ist die 2. Rasendüngung an der Reihe: organisch gedüngt, werden die Gräser nicht nur kräftig wachsen und das Unkraut unterdrücken (nie zu kurz mähen!!). Der Boden wird damit so belebt, dass ein Vertikutieren gar nicht mehr nötig ist.
Und auch bei den Rosen heißt es jetzt noch einmal „Futter“ geben: gleich nach der Blüte erfolgt die Düngung mit organischem Dünger – das kräftig die Pflanzen, macht die Zellen so robust, dass Pilzerkrankungen und Schädlinge wenig Chancen haben, zuzuschlagen. Und weil wir auch im kommenden Jahr viele Erdbeeren ernten wollen, werden gleich nach der Ernte alle Blätter abgeschnitten und gedüngt – mit Kompost, Erdbeerdünger. Und zum Schluss kommt der Mulch drauf!
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© Karl Ploberger
Text und Bilder entnommen aus:

Karl Ploberger
Der neue Garten für intelligente Faule
"Garteln im Takt der Natur"
ISBN
978-3-8404-7505-4
Preis: Euro 19,90

www.biogaertner.at
Autor:
Karl Ploberger