Düngung im Grünland

Eine bedarfsgerechte Düngung im Grünland vermeidet Verunkrautung und ergibt gutes Futtergras.

GrünlandGrünlandGrünland[1329399051108680.jpg]
© RWA
Mehrschnittiges Grünland mit qualitativ hochwertiger Gräserzusammensetzung und hohem Ertrag braucht nicht nur mehr Stickstoff, sondern auch den nötigen Kalk-Ausgleich: Vor allem die wichtigen Nährstoffe Kalzium und Magnesium werden mehr verbraucht bzw. mit dem Futter abgefahren.

Lückiges Grünland und reduzierte Grasnarben sind die Ursachen für Verunkrautung und Ampfer. Gründe dafür sind oft zu niedrige pH-Werte in der Krume, sowie die mitunter toxische Wirkung des Ammoniakstickstoffes der Gülle auf Untergräser und Leguminosen (Klee).

Bedarfsgerechte Versorgung

Unzureichende pH-Werte im Grünland lassen vor allem Klee, nährstoffreiche Gräser und Kräuter verschwinden. Es ist notwendig, bereits im zeitigen Frühjahr (sobald das Grünland befahrbar ist) ein gutes mineralstoffreiches Futtergras zu sichern. Deshalb ist eine Versorgung mit den Mangelnährstoffen Magnesium und Phosphat wichtig. Eine gleichzeitige Kalkung vermeidet eine Versauerung.

Die Stickstoff- und vor allem die Kaliversorgung im Grünland ist in der Regel durch die betriebseigenen Wirtschaftsdünger gedeckt und braucht daher nur die Ergänzung mit „Kohlensaurem Magnesiumkalk“ (ca. 2.000 – 3.000 kg/ha). Es werden darüber hinaus mehlfeine/trockene und angefeuchtete Kalke angeboten die individuell mit 2 – 5 % Schwefel angereichert sind. Die Schwefelkomponente verbessert die Verwertung von Stickstoff sowohl aus den Wirtschafts- als auch Mineraldüngern. Bei niedrigen Phosphatwerten im Boden empfehlen sich weicherdige Rohphosphate mit variablen Phosphorgehalten, deren Anwendung in der Regel für ÖPUL- und Biobetriebe erlaubt ist.
Falls Sie Düngemittel benötigen, besuchen Sie Ihr Lagerhaus. Für weitere Fragen stehen Ihnen unsere Pflanzenbauexperten gerne zur Verfügung!

Jetzt im Angebot!

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Produkte aus unserem Sortiment. Viele weitere Artikel erhalten Sie in Ihrem Lagerhaus. Fragen Sie Ihren Lagerhaus-Fachberater!

Downloads zum Thema

Autor:
Peter Kirchmayr