Düngung im Mais- und Rapsanbau

Mit stabilisiertem Stickstoff Arbeitsspitzen brechen: Wie das in der Praxis funktioniert, erklärt der Innviertler Landwirt Johann Manzeneder. Er setzt auf ein Düngekonzept mit Entec.

Johann Manzeneder aus Bodenhofen (OÖ) bewirtschaftet einen Ackerbaubetrieb mit 170 ha, dem eine intensive Schweinehaltung angeschlossen ist. Mais bildet mit 70 ha den Schwerpunkt des Betriebes. Weitere Kulturen sind Raps, Wintergerste und Winterweizen.

Stickstoff flexibel düngen

Der Betriebsleiter muss alle Möglichkeiten zur Arbeitseinsparung nutzen, da er alleine auf dem Betrieb wirtschaftet. Manzeneder setzt daher auf ein Düngekonzept mit flexiblem Einsatztermin. So vermeidet er Arbeitsspitzen. "Für mich kommt nur ein Düngesystem in Frage, das ich mit wenigen Überfahrten umsetzen kann", erklärt der Oberösterreicher.
Das Düngekonzept ist auf den Betrieb von Johann Manzeneder zugeschnitten und trägt die Handschrift von Rupert Reich. Reich ist Filialleiter und Pflanzenbauberater des Innviertler Lagerhauses. Er hat dem Landwirt das Entec-Düngesystem empfohlen. Die Basis dieses Systems ist der stickstoffhaltige Mineraldünger Entec 26 (26 N + 13 S) mit Ammonium-Stabilisator DMPP.

Wirkung trotz Trockenheit

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Teilweise wird Entec 26 als Mischung mit Phosphat- und Kalidüngern ausgebracht. © K+S Nitrogen
Entec wirkt auch auf leichten Böden mit rund 35 Bodenpunkten sicher. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei Entec über einen Zeitraum von bis zu zehn Wochen nach dem Düngetermin die Umwandlung von Ammonium zu Nitrat deutlich gehemmt wird", sagt Lagerhaus-Experte Reich. Da Ammonium im Boden nicht mobil ist, wird dadurch die Stickstoffverlagerung in tiefere Bodenschichten reduziert. Das stabilisierte Ammonium gewährleistet eine gleichmäßige Versorgung mit Stickstoff über die Wachstumsperiode.

Entec mit organischem Dünger kombinieren

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© K+S Nitrogen
Landwirt Manzeneder hat den Einsatz von Entec 26 in seinem Maisbestand ausgedehnt: Im ersten Jahr fuhr er auf 6 ha einen Testversuch. 2009 erweiterte er den Einsatz auf die Hälfte der Maisfläche und erzielte einen überdurchschnittlichen Hektarertrag von 118 Dezitonnen Körnermais. In der Saison 2010 setzte Manzeneder auf der gesamten Maisfläche Entec ein. "Der flexible Einsatztermin und die Möglichkeit, Arbeitspitzen zu brechen, haben mich überzeugt", verrät der Landwirt.
Während der Frühjahresbestellung können Betriebe oft nicht bedarfsgerecht nachdüngen. "Entec-Düngesysteme sind eine gute Möglichkeit, die Stickstoffversorgung mit wenig Aufwand zu sichern", sagt Manzeneder. "Ich dünge zehn Tage vor der Saat eine erste Stickstoffgabe mit Entec 26. Den Rest ergänze ich kurze Zeit später mit organischem Dünger."

Hochwertigen Stickstoff einsetzen

Unter der Prämisse der umweltgerechten Bewirtschaftung von Ackerbau- und Grünlandflächen (UBAG) dürfen jährlich maximal 150 kg N pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche ausgebracht werden. Darum sei es umso wichtiger, hochwertigen Stickstoff einzusetzen, rät Lagerhaus-Pflanzenbauberater Reich.
"Versuche der Technischen Universität München mit Entec waren für mich ausschlaggebend, den Einsatz im Mais auf sandigen Böden zu erproben", sagt Reich. In einem Praxisversuch zeigten sich die Vorteile von Entec 26: Ein Landwirt hatte eine Fläche geteilt und mit zwei unterschiedlichen Düngesystemen (NAC und Entec 26) behandelt. Nach einem Starkregen wurde die mit NAC gedüngte Fläche nach mehreren Wochen heller. Sie wies auch deutliche Stickstoff-Mangelsymptome auf. Bei der Entec-Parzelle wuchs der Mais hingegen normal weiter. Er hat nicht unter Stickstoffmangel gelitten.

Arbeitsspitzen entzerren

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Lagerhaus-Pflanzenbauberater Rupert Reich (Mitte) mit Bernhard Fuchs (K+S Nitrogen, li.) und Landwirt Johann Manzeneder © K+S Nitrogen
Positiv äußert sich Landwirt Manzeneder auch über den Einsatz von Entec 26 in Raps. Er hat Entec in der Saison 2009 zum ersten Mal in dieser Kultur getestet. Mit nur einer Überfahrt zu Vegetationsbeginn mit 5 dt/ha Entec 26 erreichte Manzeneder Kornerträge von 45 bis 48 dt/ha je nach Standort. Mit einer Düngergabe im Frühjahr kann mit Entec 26 die komplette Stickstoff- und Schwefel-Düngung im Raps abgeschlossen werden. „Der Rapsbestand entwickelte sich trotz des sehr trockenen Jahres gleichmäßig und war ausreichend mit Nährstoffen versorgt“, so Johann Manzeneder über seine Erfahrungen.
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