Bio Wick-Roggengemisch: Verringert die Eiweißlücke und ist gut zu vermarkten

Um die Versorgung mit Bio-Eiweißfrüchten für die Veredelung möglichst zu verbessern, beschäftigt sich die BGA Bio Getreide Austria GmbH intensiv mit dieser Problematik.

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© Die Saat
Ein erster Schritt ist im Jahr 2012 geglückt, als die BGA für den Herbstanbau das Wick-Roggengemenge empfohlen hat. In der Bio-Ernte 2013 wurden bereits mehrere hundert Tonnen dieses Eiweißgemenges in den BGA Bio-Lagerstellen übernommen.

Alternative zum reinen Roggenanbau

Für Bio-Landwirte stellt die Mischung aus Roggen und Wicke eine sehr gute Alternative zum reinen Roggenanbau dar, die sich auch gut in der Fruchtfolge integrieren lässt. Bei der Sortenwahl empfiehlt die BGA, die pannonische Winterwicke zu verwenden, da sie gegenüber der blaublühenden Zottelwicke winterhärter und weniger ausfallsanfällig ist. Eine Verschleppung der Samen in das Folgejahr wird somit möglichst verringert.

Der durchschnittliche Ertrag bei diesem Gemenge lag in der Ernte 2013 bei 4.500 kg/pro Hektar. Die BGA hat gemeinsam mit Verarbeitern gute Vermarktungsmöglichkeiten für dieses Produkt gefunden. Aus Sicht des Deckungsbeitrages für Bio-Landwirte und im Sinne einer Reduktion der Bio-Eiweißlücke wird ein Wickenanteil von mindestens 50 % empfohlen.
Weitere Informationen erhalten Sie in unter www.biogetreide-austria.at.

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