Stromanschlüsse verlegen

Bei Stromleitungen heißt es vorausplanen. Nachträgliche Änderungen sind mit aufwendigen Stemm- und Verputzarbeiten verbunden.

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Überall Licht und Energie ohne lange Leitung! © iStockphoto.com/elf0724

Genügend Stromanschlüsse einplanen

Wer sein Haus plant, weiß im Normalfall schon, welcher Raum für welchen Zweck gedacht ist. Man kann daher das Leitungssystem danach optimieren, so dass in jedem Raum die gewünschten Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung stehen. So steht theoretisch einem Fernsehanschluss im Bad oder ähnlichem nichts im Wege!

Elektro-Installationen flexibel nützen

Weitere Elektro-Installationen im Nachhinein (zusätzliche Lichtquellen, strombetriebener Rollladenantrieb, Gegensprechanlage) sind dank gut geplanter und vorhandener Kapazitäten einfach umsetzbar. Die Verlegung eines Leerrohrs in der Decke könnte beispielsweise bei der Anschaffung eines Heimkinos mit Beamer für das Verschwinden des unästhetischen Kabels an der Decke sorgen. Kabelleisten können die Kabeln verdecken, stören aber das Gesamtbild. Die Lagerhaus-Baufachberater raten daher zu professionellen und weitgehend unsichtbaren Lösungen.

Wichtig beim Verlegen von Stromleitungen

Das Verlegen von Stromleitungen ist entweder direkt am Mauerwerk oder auf dem Putz möglich. Man kann Steigleitungen oder Mantelleitungen verlegen, wobei letztere in Kunststoffrohren sehr sicher aufgehoben sind und öfters verwendet wird. Für vorgesehene Steckdosen, Schalter und Verteilerdosen sollte man an Wandaussparungen denken. Nicht benötigte Anschlüsse kann man für eine spätere Nutzung verputzen. Das Verlegen von Elektroinstallationen lassen Sie am besten Professionisten erledigen. Wir vermitteln Ihnen gerne Elektrotechniker.