Elfte Internationale DonauBörse behandelt am 2. September spannenden Getreidemarkt

Branchentreff ist zum internationalen Fixpunkt geworden.

Wien, 4. August 2016 (aiz.info). - Die von der Börse für landwirtschaftliche Produkte in Wien heuer am 2. September 2016 zum elften Mal ausgerichtete Internationale DonauBörse beleuchtet einen besonders spannenden Getreidemarkt nach der Ernte 2016. Dementsprechend groß ist im Vorfeld auch das Besucher- und Ausstellerinteresse. Der zum internationalen Fixpunkt gewordene Branchentreff von Getreide- und Futtermittelhandel, Verarbeitung und Logistik aus ganz Mittel-, Süd- und Osteuropa verzeichnete im Vorjahr einen Rekordbesuch von zirka 750 Teilnehmern aus 17 Staaten. Nachdem die Frist für die online-Anmeldung unter http://www.boersewien.at/ am 11. August 2016 abläuft, besteht danach die Möglichkeit zur Registrierung an der Kassa am Veranstaltungstag.

In Österreich ist die Getreideernte zu größten Teil abgeschlossen. Marktexperten berichten von sehr guten Erträgen und durchschnittlichen Qualitäten. Während aktuelle Schätzungen die heimische Weichweizenproduktion 19% über dem Vorjahresniveau sehen, geht die Europäische Kommission von -4,1% bei der EU-Weizenernte aus. Der internationale Getreiderat (IGC) weist vor allem auf die großen Einbußen bei der französischen Weizenernte hin. Weltweit dürfte aber die Weizenproduktion in den meisten Hauptanbaugebieten - bis auf die EU - steigen.

Die Gesamt-Ernteergebnisse fallen innerhalb der EU zwischen den Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich aus. Besonders aus den ost- und südosteuropäischen Ländern werden Rekorderträge gemeldet, während in Westeuropa aufgrund der wiederkehrenden Niederschläge mit deutlich weniger Menge gerechnet wird. Für die globale Erntemenge gehen derzeit alle vorliegenden Prognosen von deutlich mehr als 2 Mrd. t aus, das etwa einer Menge des Rekordjahres 2014/15 entspricht.

Zusammen mit den hohen Lagerbeständen ergibt sich daraus ein entsprechender Preisdruck am Weltmarkt. Die internationalen Notierungen liegen derzeit bei Weizen um rund 22%, bei Mais um 12% und bei Raps um 10% unter den Höchstwerten der letzten zwei Jahre.