Erfolgreiches Jahr 2011 für RWA & Lagerhäuser

RWA und Lagerhäuser verzeichnen ein sehr gutes Geschäftsjahr 2011 in fast allen Geschäftsbereichen und erreichen das beste Ergebnis seit Gründung der RWA

Die RWA Raiffeisen Ware Austria AG und die österreichischen Lagerhäuser ziehen für das Jahr 2011 eine überaus erfreuliche Bilanz: Die RWA steigerte den Konzernumsatz um rund 26 Prozent auf 2,5 Mrd. EUR. Damit erzielte die RWA das beste operative Ergebnis seit ihrer Gründung. Hervorragend war auch die Geschäftsentwicklung der österreichischen Lagerhäuser, die ihren Gesamtumsatz von 4,1 auf 4,7 Mrd. EUR erhöhten.
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Grafik Kennzahlen  
Die RWA Raiffeisen Ware Austria AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Das EBIT lag bei 32,3 Mio. EUR (2010: 23,3 Mio. EUR). Das bereinigte operative Konzernergebnis vor Steuern stieg auf 37 Mio. EUR (2010: 30,7 Mio. EUR). Das Konzern-EGT betrug 2011 rund 33 Mio. EUR (2010: 30,5 Mio. EUR) und konnte damit gegenüber dem Vorjahreswert erneut um 8,3 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig erhöhte sich das Eigenkapital des RWA Konzerns auf 320 Mio. EUR bei einer hohen Eigenkapitalquote von 40,4 Prozent.
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Konzernkennzahlen  
„2011 war das erfolgreichste Jahr der RWA und der Lagerhäuser seit Gründung der RWA im Jahr 1993. Die Ergebnisse konnten trotz eines schwierigen Wirtschaftsumfelds in fast allen Geschäftsbereichen gesteigert werden. Das unterstreicht die Richtigkeit der strategischen Ausrichtung mit Fokus auf nachhaltiges risikobewusstes Wachstum“, so RWA Generaldirektor Mag. Klaus Buchleitner.

Von optimalen Rahmenbedingungen profitierten insbesondere das Agrargeschäft mit einer sehr guten Ernte und Preissituation sowie das Technikgeschäft. Positiv war auch die Entwicklung bei Baustoffen und Baumärkten. Schwierig entwickelte sich lediglich das Heizöl- und Dieselgeschäft aufgrund der hohen Rohölpreise.
Im Energiesegment legte die RWA 2011 mit der Akquisition der WAV Wärme Austria VertriebsgmbH einen wesentlichen Grundstein für zukünftiges Wachstum in diesem Geschäftsbereich.
Im Zuge der fortgesetzten Neuausrichtung des Beteiligungsportfolios wurde auch die Basis für das mittlerweile kartellrechtlich genehmigte Joint Venture der Ybbstaler Fruit Austria GmbH und der AGRANA Juice Holding GmbH gelegt.

Deutliches Umsatzwachstum auch bei Lagerhäusern

Rekordumsätze erzielten neben der RWA auch die österreichischen Lagerhäuser. Der – nach vorläufigen Zahlen ermittelte – Umsatz wuchs um rund 14 Prozent auf 4,7 Mrd. EUR (2010: 4,2 Mrd. EUR).
Im Agrarhandel erzielten die Lagerhäuser einen Umsatz in der Höhe von 1,2 Mrd. EUR. Das entspricht einem Plus von 24,6 Prozent (2010: 977,2 Mio. EUR). Wesentliche Faktoren für dieses Umsatzwachstum waren das günstige landwirtschaftliche Umfeld, eine sehr ertragreiche Getreideernte bei gleichzeitig guten Absatzchancen und das weltweit hohe Preisniveau auf den Getreidemärkten.
Beim Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen gelang es der RWA-Lagerhaus-Organisation auch in der Vermarktungssaison 2011/2012 über das breite Angebot an Vermarktungsmöglichkeiten (Poolvermarktung, EURONEXT-Preisableitung, Fixpreise) die Landwirte bei der Preisoptimierung ihrer Getreideernte zu unterstützen.
In der Technik stabilisierten die Lagerhäuser den Umsatz bei rund 695,4 Mio. EUR (2010: 693,9 Mio. EUR). Der Anteil an Traktoren-Neuzulassungen – ein wichtiger Indikator für die Entwicklung des Landtechnik-Handels – sank gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent von 7.483 auf 7.209 Stück. Dennoch konnten die Lagerhäuser ihre Marktposition behaupten.
Im Baustoff- und Baumarktgeschäft setzten die Lagerhäuser auch 2011 ihren Erfolgskurs der letzten Jahre fort. Der Umsatz im Baustoff-Handel konnte um 4,7 Prozent auf 721,7 Mio. EUR (2010: 689,5 Mio. EUR) gesteigert werden. Die Bau- und Gartenmärkte der Lagerhäuser erwirtschafteten wiederum ein beachtliches Umsatzplus und überschritten mit 502,5 Mio. EUR die Umsatzschwelle von einer halben Mrd. EUR (2010: 476 Mio. EUR).
Damit nehmen die Lagerhäuser mit ihren Bau- und Gartenmärkten eine immer wichtigere Rolle als Nahversorger mit einem regional abgestimmten Sortiment ein. Zu den Erfolgsfaktoren zählen das dichte Standortnetz, die umfassenden Beratungs- und Serviceleistungen sowie das breite Angebot an Baudienstleistungen.
Das Geschäftsfeld Energie brachte den Lagerhäusern zwar ein Umsatzplus von 19,1 Prozent auf 1,6 Mrd. EUR (2010: 1,3 Mrd. EUR), der Umsatzzuwachs war jedoch fast ausschließlich preisbedingt aufgrund der hohen Rohölnotierungen. Insgesamt war das Energiegeschäft 2011 von Kaufzurückhaltung, einer schwierigen Wettbewerbssituation, Mengenrückgängen sowie einem rückläufigen Marktvolumen geprägt. Einzig der Pellets-Absatz stieg auch 2011 um ca. 10.000 Tonnen, so dass die Lagerhäuser rund 120.000 Tonnen vermarkten konnten.

Gemeinsamer Erfolg RWA & Lagerhäuser

GenDir. Mag. Klaus Buchleitner – der im Mai nach mehr als 15 Jahren im RWA Vorstand, davon mehr als 10 Jahre als Vorstandsvorsitzender, die Führung der RWA an VDir. Stefan Mayerhofer und VDir. DI Reinhard Wolf übergeben wird – resümiert: „Entscheidend für den erfolgreichen Weg der Lagerhäuser ist die offene und marktorientierte Zusammenarbeit mit der RWA. Auf Basis unseres Genossenschaftsauftrags ist es uns gelungen, die Wertschöpfung und die Ergebnisse auszubauen. Zusammen mit einer effizienten Kostenstruktur bildet dies eine ausgezeichnete Grundlage für nachhaltiges Wachstum“.

Rückfragehinweis:

Mag. Michaela Fritsch, MA
RWA Raiffeisen Ware Austria AG / Lagerhaus
PR / Events
Tel: +43 (1) 605 15 - 63 80
Mobil: +43 (0) 664 / 627 40 58
E-Mail: michaela.fritsch@rwa.at