Erste schwere Hagelunwetter des Jahres in der Landwirtschaft

1,2 Mio. Euro Gesamtschaden in Niederösterreich und dem Burgenland.

Wien, 30. Mai 2016 (aiz.info). - Mit schweren Unwettern im Wald- und Industrieviertel (NÖ) sowie dem Bezirk Oberwart (Bgld.) ist in der Nacht auf den 28. Mai die diesjährige "Hagelsaison" eröffnet worden. "Nach den schweren Frostschäden Ende April hat nun der Hagel die Landwirtschaft schwer getroffen. Insgesamt wurden rund 4.000 ha Flächen beschädigt, mit einem Gesamtschaden von 1,2 Mio. Euro (700.000 Euro in NÖ, 500.000 Euro im Südburgenland), was uns wieder deutlich macht, wie verletzbar die Landwirtschaft ist", teilt Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, mit. Getroffen hat es dieses Mal insbesondere Getreide, Mais, Raps, Soja und Grünland. "Hagelunwetter hat es natürlich schon immer gegeben. In letzter Zeit treten diese jedoch immer häufiger auf und verursachen speziell im Agrarsektor enorme Schäden. Bemerkbar ist dabei auch, dass die Größe der Hagelkörner zugenommen hat und damit verbunden auch die Stärke und Intensität des Aufpralls", erläutert ZAMG-Direktor Michael Staudinger.

Die Hagelversicherung garantiert den Bauern die schnellstmögliche Abwicklung der Schadensfälle. Betroffene Landwirte melden ihren Schaden am besten online unter http://www.hagel.at/.