EU-Rindermarkt: Angebot an Schlachtkühen hat zugenommen

Österreich: Preise für Jungstiere und Ochsen leicht gestiegen.

Wien, 13. September 2016 (aiz.info). - Die gute Nachfrage nach Frischfleisch hält am europäischen Schlachtrindermarkt weiter an, regional hat das Angebot wieder etwas zugenommen. Die Notierungen für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen sind stabil bis leicht steigend. Bei Schlachtkühen fällt das Aufkommen in den meisten Regionen höher aus, die Preise sind stabil, bei mittleren und schwächeren Qualitäten rückläufig.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren unverändert und die Nachfrage weiterhin lebhaft, berichtet die Rinderbörse. Die Preise für Jungstiere und Ochsen sind in der laufenden Woche leicht gestiegen. Bei Schlachtkühen ist die verfügbare Menge stabil, aufgrund der EU-weiten Preisentwicklung nimmt jedoch auch hierzulande der Preisdruck zu. Bei Redaktionsschluss haben noch nicht alle Schlachtbetriebe den neuen Kuhpreisen zugestimmt. Das Angebot bei Schlachtkälbern fällt weiterhin knapp aus, die Notierungen konnten hier leicht zulegen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,51 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,14 Euro stabil. Der Schlachtkälberpreis steigt auf 5,65 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.