EU-Rindermarkt: Fallende Tendenz bei Schlachtkuhpreisen gestoppt

Sehr rege Jungstier-Nachfrage in Österreich.

Wien, 11. November 2014 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt ist in den meisten Ländern das Jungstier-Angebot begrenzt, die Preise tendieren von stabil bis leicht steigend. Bei Schlachtkühen ist die fallende Tendenz gestoppt. Regional kann es bei schwächeren Qualitäten noch vereinzelt zu Preisschwächen kommen.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren weiterhin sehr knapp, die Nachfrage ist vor allem im Inland sehr rege. Die Preiszuschläge für Jungstiere und Gütesiegel-Stiere erhöhen sich in der laufenden Woche um 2 bis 4 Cent, meldet die Rinderbörse. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Aufkommen leicht rückläufig und trifft auf einen stabilen Bedarf. Die Notierungen für Kalbinnen und Schlachtkühe bleiben unverändert. Bei Schlachtkälbern präsentieren sich Angebot und Nachfrage in der laufenden Woche ausgeglichen, dementsprechend bleiben die Preise stabil.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von EUR 3,51 netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen weiterhin EUR 3,23. Für Kühe werden EUR 2,15 erlöst und im Schlachtkälberbereich rechnet man mit festen Erlösen von EUR 5,85. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.