EU-Rindermarkt: Jungstierpreise stabil bis steigend

Österreich: Notierungen für Jungstiere und Ochsen können leicht zulegen.

Wien, 8. September 2015 (aiz.info). - Der Rindfleischmarkt entwickelt sich derzeit EU-weit unterschiedlich: Bei Jungstieren sind Angebot und Nachfrage weitestgehend ausgeglichen, die Preise sind stabil bis leicht steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern hat die verfügbare Menge leicht zugenommen, die Nachfrage zeigt sich eher verhalten, die Preise gehen meist nochmals leicht zurück.

In Österreich fällt das Angebot bei Jungstieren laut Rinderbörse etwas geringer und die Nachfrage lebhafter aus, die Notierungen für Stiere und Ochsen tendieren leicht nach oben. Bei weiblichen Schlachtrindern präsentieren sich Aufkommen und Bedarf ausgeglichen, die Preise bleiben diese Woche unverändert. Knapp bleibt das Angebot an Schlachtkälbern; die Nachfrage ist leicht belebt, die Notierungen sind stabil - bei Bioschlachtkälbern können sie zulegen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von 3,55 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,22 Euro. Für Kühe dürften weiterhin 2,40 Euro erlöst werden. Bei Schlachtkälbern beträgt die Notierung 5,65 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.