EU-Rindermarkt: Jungstierpreise tendieren überwiegend stabil

Österreich: Lebhafte Nachfrage nach Schlachtkälbern lässt Notierung leicht steigen.

Wien, 22. September 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt sind derzeit Angebot und Nachfrage bei Jungstieren in den meisten Ländern ausgeglichen. Die Preise sind überwiegend stabil. Bei Schlachtkühen wird meist von einem umfangreichen Angebot berichtet. Die Notierungen tendieren von unverändert bis nochmals leicht rückläufig.

In Österreich halten sich Angebot und Nachfrage bei Jungstieren weiterhin die Waage. Bei Schlachtkühen wird von einem leicht rückläufigen Aufkommen berichtet. Die Preise für Jungstiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern hat das Angebot leicht zugenommen, die Nachfrage ist lebhaft, die Notierungen sind etwas gestiegen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,55 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen weiterhin 3,22 Euro. Für Kühe dürften 2,36 Euro erlöst werden. Bei Schlachtkälbern legt die Notierung auf 5,75 Euro zu. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.