EU-Rindermarkt: Notierungen für Stiere stabil bis leicht steigend

Österreich: Nachfrage nach Schlachtkühen hat etwas zugenommen.

Wien, 3. Februar 2015 (aiz.info). - Das Schlachtrinderangebot der EU entwickelt sich derzeit uneinheitlich. In einigen Mitgliedsländern (insbesondere in Deutschland) wird sowohl bei Kühen als auch bei Jungstieren von einer knappen Menge berichtet. Die Notierungen für Stiere und Schlachtkühe bleiben stabil oder weisen leicht steigende Tendenz auf. Bei Schlachtkalbinnen sind die Preise meist unverändert.

In Österreich sind Angebot und Bedarf bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen ausgeglichen, dem entsprechend bleiben die Preise unverändert. Leicht zugenommen hat die Nachfrage nach Schlachtkühen; das Aufkommen ist stabil, die Notierungen tendieren nach oben. Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise sind fest.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,64 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,23 Euro. Für Kühe werden mittlerweile 2,25 Euro erlöst. Im Schlachtkälberbereich rechnet man mit einer stabilen Notierung von 5,55 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.