EU-Rindermarkt: Schlachtkuhpreise rückläufig

Österreich: Erhöhte Nachfrage bei Schlachtkälbern.

Wien, 1. Dezember 2015 (aiz.info). - Der europäische Rindfleischmarkt präsentiert sich derzeit uneinheitlich. Trotz der vorweihnachtlich zunehmenden Schlachtungen fällt die Nachfrage in einigen Regionen Europas eher verhalten aus. Durch die rückläufigen Schlachtkuhpreise werden in einigen Ländern die Preisspitzen bei Jungstieren gekappt.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren stabil, die Nachfrage nach Frischfleisch-Qualitäten (Stiere unter 21 Monate) ist rege, berichtet die Rinderbörse. Die Notierungen für Jungstiere und Ochsen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Das Angebot bei Kalbinnen ist in den vergangenen Wochen gestiegen, bei Schlachtkühen ist das Aufkommen überwiegend stabil. Die Preise tendieren sowohl bei Kalbinnen als auch bei Kühen leicht nach unten. Bei Schlachtkälbern ist in den nächsten Wochen die Nachfrage aufgrund des Weihnachtsgeschäfts erhöht, die Preisspitze ist hier erreicht.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,71 Euro netto je kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen sinkt die Notierung auf 3,17 Euro, bei Kühen auf 2,19 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 6,05 Euro unverändert. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.