EU-Rindermarkt: Vermehrtes Aufkommen von weiblichen Schlachtrindern

Österreich mit leicht belebter Nachfrage bei Jungstieren.

Wien, 21. Juli 2015 (aiz.info). - Am europäischen Rindermarkt ist in den meisten EU-Ländern das Angebot bei Jungstieren begrenzt, das aber meist für die ruhige Nachfrage ausreicht. Die Preise sind durchgehend unverändert. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot regional sehr uneinheitlich, in den meisten Regionen wird von einem steigenden Angebot aufgrund von Trockenheit und niedrigeren Milchpreisen berichtet. Die Erlöse in dieser Kategorie sind generell rückläufig.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil. Aufgrund verschiedener Verkaufsaktivitäten im Lebensmittelhandel ist die Nachfrage leicht belebt. Die Preise für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen sind in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen ist die Angebotssituation regional unterschiedlich jedoch generell leicht steigend. Die Notierungen sind nochmals leicht rückläufig. Bei Schlachtkälbern verknappt sich das Angebot erneut, die Preise sind leicht steigend.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,44 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,19 Euro. Die Kuhpreise notieren bei 2,53 Euro, für Schlachtkälber werden 5,35 Euro gezahlt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.