EU-Schlachtrindermarkt: Angebot an weiblichen Tieren weiterhin knapp

Österreich: Lebhafte Nachfrage bei Schlachtkühen.

Wien, 8. Mai 2017 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt verläuft die Entwicklung bei Jungstieren uneinheitlich. Die kühle Witterung der letzten Wochen war absatz- und somit preisstabilisierend. Es wird von unveränderten bis leicht rückgängigen Preisen in der laufenden Woche ausgegangen. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot weiterhin knapp, die Erlöse für Kühe und Kalbinnen sind überwiegend stabil, regional kommt es bei Kühen nochmals zu leichten Preisverbesserungen.

In Österreich ist das Angebot in allen Rinderkategorien leicht rückläufig. Während die Nachfrage nach Jungstieren und Kalbinnen weiterhin verhalten ist, bleibt sie bei Schlachtkühen lebhaft. Bei Jungstieren wird von Absatzschwierigkeiten in der Exportvermarktung berichtet. Die Notierungen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern präsentiert sich der Markt weiterhin ausgeglichen, die Preise sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Basispreis von 3,43 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin mit 3,09 Euro. Für Kühe liegt der Preis bei 2,49 Euro und für Schlachtkälber werden 5,65 Euro erlöst. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.