EU-Schlachtrindermarkt: Angebot witterungsbedingt rückläufig

Österreich: Preise für Jungstiere und Ochsen geben nochmals leicht nach.

Wien, 23. Jänner 2017 (aiz.info). - Aufgrund der tief winterlichen Temperaturen wird derzeit am europäischen Schlachtrindermarkt in den wichtigsten Produktionsregionen von einer rückläufigen Abgabebereitschaft der Rinderbauern berichtet. Die Preise sind daher in allen Kategorien überwiegend stabil, regional kann es sogar zu leichten Verbesserungen der Notierungen kommen.

In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren ausgeglichen, berichtet die Rinderbörse. Die Notierungen für Jungstiere und Ochsen tendieren jedoch nochmals leicht nach unten. Bei weiblichen Schlachtrindern fällt das Angebot weiterhin knapp aus. Aufgrund von Preisrückgängen in der Exportvermarktung gab es aber bis Redaktionsschluss zu unveränderten Preisen bei Kühen und Kalbinnen noch nicht von allen Schlachthöfen eine Preiszusage. Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht, die Notierungen bleiben unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen geringeren Basispreis von 3,60 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkälber werden weiterhin 5,95 Euro gezahlt. Die Notierungen für Kalbinnen und Kühe sind ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.