EU-Schlachtrindermarkt: Ausgewogene Marktsituation bei Jungstieren überwiegt

Österreich: Nachfrage nach Edelteilen steigt.

Wien, 19. Juni 2017 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt ist das Angebot bei Jungstieren uneinheitlich, meist überwiegt eine ausgewogene Marktsituation mit stabilen Preisen. Regional kann es durch Verknappung zu etwas steigenden Preisen kommen. Bei Schlachtkühen bleibt das Angebot weiterhin knapp, die Nachfrage rege und die Notierungen sind nochmals leicht steigend.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil und die Nachfrage lebhaft. Insbesondere sind Edelteile (Steakartikel) stärker nachgefragt. Die Preise für Jungstiere und Ochsen sind etwas steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot regional unterschiedlich, die Nachfrage weiterhin rege und die Preise sind stabil bis leicht steigend. Bei Schlachtkälbern ist der Markt ausgeglichen und die Notierungen sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Basispreis von 3,42 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen mit einem stabilen Preis von 3,12 Euro. Für Kühe steigt der Preis auf 2,65 Euro und für Schlachtkälber werden wiederum 5,55 Euro erlöst. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.