EU-Schlachtrindermarkt: Jungstier-Angebot ausreichend bis leicht überhöht

Österreich: Notierungen für Stiere, Ochsen und Kalbinnen etwas rückläufig.

Wien, 21. April 2015 (aiz.info). - Der Markt für Rindfleisch entwickelt sich derzeit EU-weit uneinheitlich. Bei Jungstieren tendiert das Angebot von ausreichend bis leicht überhöht, die Preise sind daher stabil bis regional leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Aufkommen meist niedriger als die Nachfrage, die Erlöse für höhere Qualitäten sind überwiegend stabil, schwächere Schlachtkörperqualitäten ziehen preislich nochmals an.

In Österreich hat das Angebot an Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen leicht zugenommen, der Bedarf ist jahreszeitlich bedingt und aufgrund von geringen inländischen Aktionsaktivitäten schwächer. Die Notierungen für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen sind in der laufenden Woche leicht rückläufig. Bei Schlachtkühen fällt die verfügbare Menge leicht geringer aus, die Nachfrage bleibt rege, daher können die Preise nochmals etwas zulegen. Bei Schlachtkälbern sind Aufkommen und Bedarf ausgeglichen, die Preise bleiben stabil.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen geringeren Basispreis von 3,54 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,19 Euro. Für Kühe werden jetzt 2,59 Euro erlöst. Bei Schlachtkälbern rechnet man mit einer stabilen Notierung von 5,25 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.