EU-Schlachtrindermarkt: Jungstier-Nachfrage erreicht Höhepunkt

In Österreich steigt der Bedarf an Schlachtkälbern .

Wien, 29. November 2016 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt erreicht jetzt die Nachfrage nach Jungstieren in den meisten Ländern ihren Höhepunkt. Gleichzeitig nähert man sich auch vielfach der Preisspitze an. Bei weiblichen Schlachtrindern fällt das Angebot uneinheitlich aus, die Ankaufspreise tendieren von leicht rückläufig bis etwas steigend, überwiegend jedoch stabil.

In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren leicht steigend, der Markt ist daher ausreichend versorgt, berichtet die Rinderbörse. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Aufkommen nochmals leicht rückläufig, die Nachfrage ist stabil. Die Preise für Jungstiere, Ochsen, Kühe und Kalbinnen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern steuert der Markt dem Nachfragehöhepunkt zu, die Preise für konventionelle Kälber und Biokälber können nochmals zulegen und sind bis Weihnachten fixiert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,64 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,14 Euro unverändert, für Schlachtkühe beträgt sie 2,16 Euro. Der Schlachtkälberpreis steigt weiter auf 6,15 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.