EU-Schlachtrindermarkt: Jungstier-Notierungen leicht rückläufig

Österreich: Preise für Stiere, Ochsen und Kühe etwas gesunken.

Wien, 26. Jänner 2016 (aiz.info). - Aufgrund einer verhaltenen Frischfleischnachfrage sind auf dem europäischen Schlachtrindermarkt die Jungstierpreise in den meisten Ländern leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern präsentiert sich der Markt uneinheitlich, teilweise wird von einem erhöhten Angebot (etwa in den Niederlanden) berichtet. Die Preise sind stabil oder tendieren leicht nach unten.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren und Ochsen stabil und trifft weiterhin auf eine ruhige Nachfrage, berichtet die Rinderbörse. Bei Schlachtkalbinnen zeigt sich der Markt ausgeglichen. Etwas geringer fällt derzeit das Aufkommen an Schlachtkühen aus. Aufgrund der Entwicklung am europäischen Markt sind hierzulande die Preise für Jungstiere, Ochsen und Kühe leicht gesunken. Bei Schlachtkälbern übersteigt das Angebot weiterhin den Bedarf, die Notierungen tendieren nochmals leicht nach unten.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen geringeren Basispreis von 3,64 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,17 Euro unverändert, während sie bei Kühen auf 2,23 Euro nachgibt. Der Schlachtkälberpreis wird auf 5,65 Euro verringert. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.