EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierangebot hat sich leicht vergrößert

Österreich: Preise für Stiere und Ochsen können nochmals zulegen.

Wien, 2. Dezember 2014 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt hat sich das Angebot an Jungstieren in den meisten Ländern leicht vergrößert. Die verfügbaren Stückzahlen reichen im Normalfall für den laufenden Bedarf aus, die Notierungen sind überwiegend unverändert. Bei weiblichen Schlachtrindern präsentieren sich Angebot und Nachfrage EU-weit ausgeglichen, die Preise sind ebenfalls stabil.

In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren unverändert, die Nachfrage bleibt lebhaft. Die Notierungen steigen in der laufenden Woche bei Jungstieren und Ochsen nochmals an, teilt die Rinderbörse mit. Der Preishöhepunkt dürfte somit für das heurige Jahr erreicht sein. Bei weiblichen Schlachtrindern sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Erlöse sind stabil. Im Kälberbereich werden derzeit umfangreiche Schlachtungen für das Weihnachtsgeschäft durchgeführt, die Preise sind hier ebenfalls fest.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,64 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,23 Euro. Für Kühe werden 2,19 Euro erlöst und im Schlachtkälberbereich rechnet man mit stabilen Erlösen von 6,05 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.