EU-Schlachtrindermarkt: Jungstiere verzeichnen steigende Nachfrage

Österreich: Schlachtkälberpreise können erneut zulegen.

Wien, 22. November 2016 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt wird die Nachfrage nach Jungstieren jetzt lebhafter und steht einem unterschiedlichen Angebot gegenüber, die Preise tendieren von stabil bis steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern wird das Aufkommen in den meisten Ländern geringer, das Angebot kann meist zu festen bis regional leicht steigenden Erlösen vermarktet werden.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren stabil, die Nachfrage nimmt aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsgeschäftes zu, teilt die Rinderbörse mit. Bei weiblichen Schlachtrindern fällt das Angebot etwas geringer aus, die Nachfrage ist stabil. Die Preise für Jungstiere, Ochsen, Kühe und Kalbinnen bleiben in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern übersteigt der Bedarf ein leicht steigendes Angebot, die Preise legen nochmals zu.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,64 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Bei Kalbinnen bleibt die Notierung mit 3,14 Euro unverändert, für Schlachtkühe beträgt sie weiterhin 2,16 Euro. Der Schlachtkälberpreis steigt auf 6,05 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.