EU-Schlachtrindermarkt: Jungstiere werden lebhafter nachgefragt

Österreich: Angebot leicht rückläufig - Nachfrage bleibt stabil.

Wien, 27. Oktober 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt ist die Nachfrage bei Jungstieren derzeit lebhafter, das Angebot fällt regional uneinheitlich aus und die Notierungen tendieren von stabil bis leicht steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern sind Angebot und Nachfrage in den meisten Ländern ausgeglichen, die Preise sind auf niedrigem Niveau stabil.

In Österreich ist das Aufkommen bei Jungstieren leicht rückläufig, die Nachfrage bleibt stabil, berichtet die Rinderbörse. Zu leicht steigenden Preisen gab es bei Redaktionsschluss noch nicht von allen Schlachtbetrieben eine Zusage. Bei weiblichen Schlachtrindern zeigen sich Angebot und Bedarf ausgeglichen, die Notierungen sind stabil. Im Bereich Schlachtkälber fällt die Nachfrage lebhafter aus, das Angebot hat leicht zugenommen und die Preise sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen stabilen Basispreis von 3,22 Euro netto je kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkühe werden 2,30 Euro erlöst. Die Schlachtkälber-Notierung liegt weiterhin bei 5,85 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.