EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise erneut rückläufig

Österreich: Bei Schlachtkalbinnen stehen Notierungen leicht unter Druck.

Wien, 26. April 2016 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt übersteigt das Angebot an Jungstieren und Kalbinnen die sehr ruhige Nachfrage, insbesondere die Stierpreise sind erneut rückläufig. Bei Schlachtkühen präsentiert sich der Markt weiter uneinheitlich. Auf Grund der ruhigen Nachfrage bei Verarbeitungsrindfleisch sind auch hier die Preise regional unter Druck geraten.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren unverändert. Die Nachfrage im Inland wird auf Grund der kühlen Witterung ebenfalls als stabil beurteilt, im Export müssen Preiseinbußen hingenommen werden. Bei Schlachtkalbinnen übersteigt das Aufkommen den Bedarf, die Preise stehen ebenfalls leicht unter Druck. Bei den Schlachtkühen fällt das Angebot etwas geringer aus und trifft auf eine stabile Nachfrage, die Notierungen sind hier unverändert. Bei Schlachtkälbern entspricht das Angebot der Nachfrage, die Preise sind gegenüber der Vorwoche gleichgeblieben.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis zwischen 3,31 und 3,36 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden voraussichtlich 3,03 bis 3,08 Euro erlöst und für Kühe weiterhin zwischen 2,15 und 2,18 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,25 Euro gleich. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.