EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise in den meisten Ländern rückläufig

In Österreich fällt Angebot in allen Kategorien geringer aus.

Wien, 7. Juli 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt wird derzeit in den meisten Ländern hitzebedingt von einer sehr schwachen Rindfleischnachfrage berichtet. Bei Jungstieren sind die Notierungen überwiegend rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern präsentiert sich die Marktlage uneinheitlich - in einigen Regionen wie etwa Deutschland und Holland wird von einer schwachen Nachfrage berichtet. Hier tendieren die Preise nach unten, in den restlichen Ländern sind die Erlöse meist stabil.

In Österreich fällt das Angebot laut Rinderbörse in allen Kategorien geringer aus. Bei Redaktionsschluss lag bei Jungstieren noch keine Preiseinigung vor. Bei weiblichen Schlachtrindern sind die Notierungen unverändert. Im Schlachtkälberbereich sind Angebot und Nachfrage rückläufig, die Preise bleiben daher gegenüber der Vorwoche gleich.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 einen unveränderten Basispreis von 3,19 Euro netto je kg Schlachtgewicht. Für Kühe werden weiterhin 2,62 Euro erlöst. Bei Schlachtkälbern rechnet man mit einer stabilen Notierung von 5,25 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.